Social Media Updates

Der ultimative Guide für bessere Social Media Updates

Interaktionen in Social Media sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen, das Inbound Marketing einsetzt. Social Media verstärkt die Reichweite von Inhalten, stellt eine wertvolle Kommunikationsplattform für Unternehmen und ihre Kunden bereit und hilft dir deine bestehenden Leads in Richtung Kaufabschluss zu bringen.

Bei den Best Practice Beispielen, mit denen wir uns laufend beschäftigen, geht es oft darum, regelmäßig Content auf verschiedenen Social Networks zu veröffentlichen. Aber wie genau sieht ein optimiertes und effektives Social Media Update aus und welche Kerneigenschaften hat es? Und wie unterscheiden sich Updates von Netzwerk zu Netzwerk? Jedes Social Media Netzwerk hat seine eigenen kleinen Besonderheiten, die es zu verstehen und beachten gilt.

Best Practices für alle Netzwerke

Wie du dir vorstellen kannst, gibt es einige Tipps, die auf alle Netzwerke angewendet werden können. Beachte diese Punkte beim Veröffentlichen aller Social Media Updates, egal ob du dich gerade auf Facebook, Twitter oder LinkedIn befindest.

  • Habe ich Keywords berücksichtigt? Suchmaschinen verlassen sich mehr und mehr auf Social Media. Somit wird es immer wichtiger, passende Keywords für dein Unternehmen und deine Branche in deinen Social Media Updates zu berücksichtigen. Das wird deine Updates besser durchsuchbar machen und hilft potenziellen Kunden, dich und deine Inhalte in Suchmaschinen zu finden.
  • Stoße ich Interaktion an? Klar, Social Media eignen sich perfekt um deinen Inhalte und Angebote zu bewerben, vergiss dabei aber nicht, social zu sein. Reserviere einen Teil deiner Postings ausschließlich dafür, mit deinen Fans und Followern zu interagieren. Stelle Fragen, antworte auf ihre Kommentare und bleibe involviert.
  • Verwende ich Inhalte zur Leadgenerierung? Im Marketing musst du immer den ROI deiner Social Media Strategie im Kopf behalten. Wenn du nicht aktiv deine Inhalte zur Leadgenerierung verlinkst – wie Webinare, eBooks oder andere Angebote – verfehlst du definitiv das Ziel.
  • Ist mein Update wertvoll für meine Zielgruppe? Jedes Update, das du veröffentlichst, sollte einen Mehrwert für die Zielgruppe bieten, die du erreichen möchtest. Verschwende nicht deine eigene Zeit und die deiner Fans oder Follower mit sinnlosen Informationen. Teile Inhalte, die informieren, beschäftigen, interessieren und weiterbilden.
  • Poste ich regelmäßig genug? Stelle sicher, dass du deinen Fans und Followern regelmäßig aktuellen Content bietest, oder sie werden keinen Grund finden zurückzukehren und deinen Account regelmäßig zu besuchen. Passende Postingintervalle unterscheiden sich von Netzwerk zu Netzwerk. So werden beispielsweise in der Regel mehr Updates auf Twitter als auf Facebook geteilt, da die Lebensdauer eines Tweets viel kürzer ist als die eines Facebook Postings.

Obwohl du diese Tipps auf den Großteil der Social Media Netzwerke anwenden kannst, gibt es einige netzwerkspezifische Besonderheiten, die du beachten solltest, um das meiste aus deinen Updates herauszuholen. Wir stellen dir die wichtigsten Punkte vor und starten dabei mit Twitter.

Anatomie eines Twitter Updates

Twitter Update

Twitter Updates sind auf 280 Zeichen beschränkt. Du hast also nicht allzu viel Platz, deine Updates in diesem Netzwerk zu optimieren. So holst du dennoch das beste aus jedem Tweet heraus:

  1. Verwende ein professionelles Profilbild: Dein Profilbild wird neben jedem Tweet zu sehen sein, den du mit deinem Business Account veröffentlichst – also nutze es als Chance! Verwende ein leicht erkennbares Firmenlogo, das auch als kleines Thumbnailbild gut aussieht.
  2. Setze einen Link auf deine Website: Eines deiner Ziele bei der Interaktion mit Twitter Followern ist es, Traffic und Leads auf deine Website zu bringen, stimmt’s? Es sollte jedenfalls so sein! Am besten verwendest du Links zu deiner Website in deinen Tweets – verlinke Blog Posts, Landing Pages und andere Inhalte. Mit einem URL Shortener wie bit.ly kannst du deine Links so kürzen, dass noch genügend Platz für anderen Text im Tweet bleibt.
  3. Binde eine @Erwähnung ein (aber nicht gleich zu Beginn): Das ist definitiv keine Anforderung für jeden Tweet, kann aber von Zeit zu Zeit hilfreich sein. Binde eine @Erwähnung ein und beziehe dich auf Meinungsführer aus der Branche oder aus Medien. So lenkst du die Aufmerksamkeit dieses Users auf deinen Tweet und verleitest ihn oder sie vielleicht dazu, deinen Content zu re-tweeten.
  4. Füge einen passenden Hashtag hinzu: Tweetest du rund um eine deiner Kampagnen oder ein Event? Binde den Hashtag ein, damit andere deine Tweets einfach finden können, auch wenn sie dir nicht direkt folgen.
  5. Biete Platz für manuelle Retweets: Retweets deiner Inhalte können eine großartige Möglichkeit sein, die Reichweite deiner Tweets über dein direktes Netzwerk hinaus zu steigern. Da die meisten User lieber manuell retweeten und ihren eigenen Kommentar hinzufügen anstatt den Retweet-Button zu nutzen, solltest du unbedingt etwas Platz in deinen Updates lassen für “RT @Username” und Kommentare der User. Beschränke deine Tweets auf 250-260 Zeichen anstatt alle 280 zu verwenden.

Anatomie von Facebook & LinkedIn Updates

Social Media Updates

  1. Setze einen Link auf deine Website: So wie bei Twitter Updates ist es dein ultimatives Ziel, mit deinen Social Media Inhalten Traffic auf deine Website zu bringen, damit du Besucher in Leads verwandeln kannst. Wenn du auf Facebook oder LinkedIn einen Link in deinem Update postest, wird daraus eine Vorschau des Inhaltes erstellt. User fühlen sich durch die Vorschau eher verleitet, zu klicken.
  2. Optimiere den Link Titel: Fügst du deinem Update einen Link hinzu, übernehmen Facebook und LinkedIn auch automatisch den Seitentitel des Links. Vergewissere dich, dass der Seitentitel so aussieht wie du ihn gerne hättest, bevor du auf “Veröffentlichen” klickst. Facebook und LinkedIn ermöglichen dir den Titel zu verändern, indem du einfach darauf klickst. Vergewissere dich, dass er deutlich, einladend und interessant ist.
  3. Verfasse eine schlüssige Linkbeschreibung: Ähnlich wie beim Seitentitel verwenden Facebook und LinkedIn automatisch die Meta Description des Links als Linkbeschreibung. Die beiden Netzwerke erlauben es dir, die Beschreibung zu ändern, bevor du postest. Nutze diese Möglichkeit! Vergewissere dich, dass du den Inhalt gut anteaserst und die Beschreibung nicht abgeschnitten wird.
  4. Gestalte einen verlockenden Postingtext für mehr Interaktionen: Unabhängig davon, ob du einen Link in deinem Update setzt oder nicht, gewähren dir Facebook und LinkedIn Platz für zusätzlichen Text.
    • Facebook erlaubt etwa 60.000 Zeichen pro Statusupdate.
    • LinkedIn limitiert Updates bereits früher bei 700 Zeichen.

    Wir empfehlen dir, nicht die maximale Anzahl an Zeichen auszunutzen, sondern den verfügbaren Platz weise einzusetzen. Dein Ziel ist, dass User auf einen Link in deinem Update klicken, der sie zu einem Blogpost bringt? Greife ein interessantes Detail aus deinem Inhalt auf und erkläre den Mehrwert für den User. Das funktioniert ähnlich wie ein Call To Action: Versuche den Leser zu animieren, für weitere Informationen auf den Link zu klicken, egal ob es sich um einen Blog Post oder einen Download handelt.

  5. Verwende Bilder: Facebook und LinkedIn sind definitiv stärker bildbezogene Netzwerke als Twitter. Das solltest du zu deinem Vorteil nutzen. Lade ein Bild zu deinem Update hoch oder stelle sicher, dass alle verlinkten Inhalte mit einem Bild versehen sind, auf das die Plattform zugreifen kann. Du verlinkst auf eine Landing Page zur Leadgenerierung? Verwende ein Bild des Angebots, das der Lead erhalten wird, wie das Cover des eBooks oder eine Folie aus dem Webinar.

Unterschiede bei Facebook

Facebook Update

Da du jetzt die Gemeinsamkeiten von Facebook und LinkedIn Statusupdates kennst, erfährst du nun, welche Besonderheiten es bei Facebook gibt und wie du deine Updates auf dieser Platform für maximale Effektivität optimieren kannst.

  1. Schneide dein Thumbnailbild strategisch zu: Das Thumbnailbild, das neben den Statusupdates deiner Facebook Seite zu sehen ist, ist eine zugeschnittene Version des Profilbildes deiner Seite. Behalte das im Kopf, wenn du dein Profilbild auswählst und verwende eines, das du auf ein gut aussehendes Thumbnailbild zuschneiden kannst. Unter dem Punkt “Miniaturbild einrichten” beim Hochladen deines Profilbildes kannst du dein Thumbnailbild bearbeiten. Dabei kannst du das Bild individuell zuschneiden oder verschieben.
  2. Erlaube Kommentare: In den Einstellungen deiner Seite findest du unter “Allgemein” den Punkt “Besucher-Beiträge”, in dem du das Feld “Ermögliche Besuchern der Seite, Beiträge zu veröffentlichen” auswählen kannst. Aktiviere diese Funktion, um Fans und Besuchern der Seite die Chance zu geben, deine Updates zu kommentieren und mit deinen Inhalten zu interagieren. Wenn Personen deinen Inhalt öffentlich befürworten, werden andere ebenfalls mit deinem Content interagieren.
  3. Ziehe Targetingmöglichkeiten in Betracht: Bevor du bei deinem neuesten Beitrag auf “Jetzt teilen” klickst, erhältst du Optionen zum Newsfeedtargeting. Mit diesen lässt sich dein Update entweder auf eine spezielle Region oder Sprache beschränken, oder du verzichtest darauf und veröffentlichst deinen Inhalt mit der Standardeinstellung “Öffentlich”. Damit dein Beitrag von möglichst vielen Personen gesehen wird, empfehlen wir dir, bei “Öffentlich” zu bleiben. Falls du jedoch Interesse daran hast, deinen Content auf demographische Merkmale zu beschränken, ist es gut zu wissen, wo du die Option findest.
  4. Starte mit Facebook Insights: Verglichen mit anderen Social Networks gewinnt Facebook definitiv den Award für das stärkste Analyse Tool. Facebook Insights gibt dir detaillierte Infos, wie einzelne Postings im Vergleich mit anderen performen. So kannst du feststellen, welche Postingtypen Interaktionen bei deiner Zielgruppe auslösen und welche nicht. Nütze diese Erkenntnisse und veröffentliche mehr gute und weniger schlechte Inhalte.

Unterschiede bei LinkedIn

LinkedIn Update

Statusupdates sind eine unglaublich wertvolle Funktion im LinkedIn Universum. Eine Funktion, die unserer Meinung nach viel zu wenig von Unternehmen eingesetzt wird. Obwohl die Möglichkeiten für Statusupdates auf LinkedIn nicht so umfangreich sind wie jene auf Facebook, solltest du sichergehen, dass Company Status Updates für deine Unternehmensseite verfügbar sind. Dazu musst du zuerst Administratoren für deine Seite festlegen. Gehe im Administratorbereich auf “Administrator-Tools” und “Seiten-Administratoren”, um Kontakte auszuwählen, die deine Seite bearbeiten und Statusupdates veröffentlichen können sollen. Vergewissere dich jedoch, dass auch du selbst darunter bist, ansonsten musst du einen der neuen Admins fragen dich hinzuzufügen. Somit ist es deiner Seite möglich, Statusupdates zu posten. Fehlen nur mehr unsere Tipps, wie du das meiste aus ihnen herausholst…

  1. Verstehe die Logo Anforderungen: In den Einstellungen deiner LinkedIn-Seite kannst du zwei Bilder hochladen. Dein “Standard Logo” wird als das Hauptbild deiner Seite angezeigt. Dein “Square Logo” begleitet alle deine Statusupdates. Einzigartig bei LinkedIn ist also, dass du unterschiedliche Bilder für deine Seite und für deine Statusupdates verwenden kannst. Beachte dabei, dass das Thumbnailbild für Statusupdates auf 150×150 Pixel reduziert wird. Am besten lädst du ein Bild hoch, das auch in einem kleinen, quadratischen Format gut aussieht.
  2. Schätze den Wert von businessorientiertem Content: Bedenke, dass die Community auf LinkedIn aus Business Professionals besteht. Somit richtet sich der Fokus des Netzwerkes vorwiegend auf den B2B Bereich und das Publikum ist wahrscheinlich da, um branchenrelevante Informationen zu erhalten. Aus diesem Grund solltest du deine Updates auf weiterbildende Inhalte fokussieren, die anderen in deiner Branche weiterhelfen können. Auf Belanglosigkeiten verzichtest du lieber.
  3. Verwende LinkedIn Seitenanalytics: Das Analysetool von LinkedIn ist zwar bei weitem nicht so umfassend wie das Pendant von Facebook, gibt dir jedoch einen guten Einblick welche unterschiedlichen User deine LinkedIn Seite besuchen und wie sich dein Traffic über die Zeit hinweg entwickelt. Wenn du dabei herausfindest, dass eine gewisse demographische Gruppe deine Seite häufiger besucht, kannst du diese Information verwenden und mehr Content anbieten, der genau auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist. LinkedIn bietet zwar keine Aufschlüsselung über die Performance eines Statusupdates im Vergleich zu einem anderen an, du kannst jedoch sehen, wie viele Likes und Kommentare ein Post erhält, indem du dir das jeweilige Posting auf deiner Unternehmensseite ansiehst. Ebenfalls erfährst du die Interaktionsrate und die Anzahl der Impressionen.

Take-Aways für dein Marketing

Viele Social Media Philosophien können auf einen Großteil der Netzwerke angewendet werden. Trotzdem ist es wichtig, die kleinen Unterschiede zu verstehen, wenn du die Effektivität deiner Social Media Präsenz vergrößern willst. Außerdem ist es entscheidend, dass du Marketing Analyse Tools verwendest. Mit ihnen findest du heraus, wie effizient jedes verwendete soziale Netzwerk zum geschäftlichen Erfolg deines Unternehmens beiträgt. Wie viel Traffic und Leads bringt jedes Netzwerk auf deine Website? Schneidet ein Netzwerk dabei deutlich schlechter ab als andere? Verwende diese Informationen, um deine Social-Media-Ergebnisse laufend zu verbessern.

Welche Tipps kennst du noch, um Social Media Updates für bestimmte Netzwerke zu optimieren?

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