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5 Wege ein einheitliches Markenbild in Social Media zu erzeugen

Inkonsistenz in Social Media Kanälen kann die Wahrnehmung deiner Marke negativ beeinflussen – deshalb ist ein einheitliches Markenbild in allen Social-Media-Kanälen essentiell. Marken können für eine Menge Verwirrung sorgen, wenn sie nicht auf jedem Kanal einheitlich auftreten. Unregelmäßige Postings und häufige Themenwechsel sind Aktionen, die das Interesse der Zielgruppe senken.

Außerdem treten manche Marken nicht beständig auf, sodass ihre Fans und Follower schnell den Eindruck bekommen können, jeder Kanal würde zu einer anderen Marke gehören. Deshalb ist es wichtig die Vorteile eines einheitlichen Markenbildes zu erkennen, damit du die Erwartungen deiner Zielgruppe erfüllst und keine Verwirrung auslöst.

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Was ist ein einheitliches Markenbild in Social Media?

Um als eine einheitliche Marke auf sämtlichen Plattformen wahrgenommen zu werden, solltest du die Markenelemente beachten, die man zusammengefasst als Corporate Identity kennt. Dies beginnt bereits bei der Tonalität deiner Postings und Nachrichten in der Kommunikation mit deiner Zielgruppe. Als nächstes wären die Elemente zu nennen, die man als visuelle Marken-Identität kennt – wie das Logo oder die Art der Bilder, die auf der Website und anderen Kommunikationskanälen verwendet werden. Alle diese Elemente helfen der Marke, sich von der Konkurrenz zu unterscheiden, relevanter und stimmiger zu sein.

Vorteile eines einheitlichen Markenbildes

Einer der direkten Vorteile eines einheitlichen Markenbildes ist der reduzierte Arbeitsaufwand sobald eine gewählte Darstellung beibehaltet wird. Natürlich bedeutet das nicht, dass du einfach Postings von einem sozialen Netzwerk ins nächste kopierst. Sondern, dass du durch das einheitliche Markenbild und die Vorgaben der Corporate Identity weniger Zeit dafür verwendest eine unterschiedliche Identität in jedem Kanal zu schaffen.

Als eine Folge des einheitlichen Markenbildes können die Kosten für Social Media Marketing erheblich sinken. Einerseits durch eine geregelte Erstellung von visuellen Elementen für deinen Social Media Redaktionsplan, andererseits durch eine geringere Fragmentierung deiner Zielgruppe. Die Höhe der reduzierten Kosten hängt dabei von mehreren Faktoren ab – und davon, wie das Markenbild aktuell in den verwendeten Kanälen aussieht.

Wenn sich dein Unternehmen als einheitliche Marke präsentiert, stärkt das die kommunzierten Botschaften. Was würde passieren, wenn eine Marke für jedes seiner Produkte auf jedem sozialen Netzwerk ein komplett anderes Markenbild und eine andere Tonalität verwendet? Es gäbe dadurch keinen Zusammenhang mehr zwischen den einzelnen Produkten und die Marke würde Teile ihrer Glaubwürdigkeit verlieren.

Da eine fragmentierte Kommunikationsstrategie sehr wahrscheinlich zu einer fragmentierten Zielgruppe führt, ist auch das Gegenteil möglich. Wenn also Personen, die deiner Marke auf Twitter folgen sich von den Facebook Fans deutlich unterscheiden, könnte ein einheitliches Markenbild dazu beitragen, die beiden Gruppen zusammenzubringen. Darüber hinaus weisen Kunden auch eine größere Loyalität gegenüber Marken mit konsequenter Gesamtkommunikation auf.

5 Beispiele für ein einheitliches Markenbild

Ein einheitliches Markenbild über alle Social Media Kanäle aufzubauen sollte mit der Definition deiner Ziele beginnen. Kurz gesagt – sämtliche Kommunikation sollte im Einklang mit der Mission, Vision und den Werten des Unternehmens stehen. So schaffst du es, den Fokus deiner Marke auch deiner Zielgruppe zu kommunizieren.

Google ist ein Paradebeispiel für Markenkonsistenz über verschiedene Social Media Kanäle hinweg. Besuche die Social Media Profile von Google und du stellst fest, dass der Look, das Logo und das Hauptbild exakt das Gleiche sind. Die Corporate Identity wird nahtlos auf alle Kanäle transportiert. Als Cover-Image findet man immer wieder auch bunte Animationen, die subtil verschiedene Google Produkte zeigen.

Social Media Channels

Das Unternehmen aus Mountain View leistet mit ihrer Corporate Identity wirklich großartige Arbeit, indem sie Elemente ihrer digitalen Produkte mit Szenen aus dem analogen Leben verflechten. Wir haben Best Practices gesammelt, wie Google konsistent auf allen Plattformen auftritt.

1. Facebook – Produktdetails in Szene gesetzt

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Für die Präsentation der neuesten Pixel-Smartphones hat Google auf Facebook ein Video veröffentlicht. Im Text werden Produkteigenschaften erwähnt, die die Hochwertigkeit unterstreichen. Der Call to Action führt zu einer Anmeldung zu einem Event.

Google schafft es somit, Interesse für die Smartphones zu wecken, ohne in technische Details zu gehen. Keine schlechte Strategie um Facebook-Nutzer:innen zum Nachdenken zu bringen, ob es Zeit für ein neues Smartphone wäre. Begeisterte Google-Fans hingegen finden auf der Event-Seite alle wichtigen Informationen.

2. Instagram – Fokus auf die Ästhetik

Auf Instagram veröffentlicht Google ein optisch sehr ähnliches Video. Die Ästhetik und der Sound unterscheiden sich aber grundsätzlich. Google stellt hier das Design klar in den Fokus, die Schnitte sind schneller und kunstvoller. So ist auf den ersten Blick erkennbar, dass das gleiche Event wie auf Facebook promoted wird, das Video ist aber eindeutig auf Instagram zugeschnitten.

3. Twitter – Informationen klar abgrenzen

Google ist auf Twitter sehr aktiv. Um die Zielgruppe nicht mit zu vielen Updates zu überfordern, gibt es verschiedene Accounts wie GoogleTrends, Google Developers oder Made By Google. Letztere teilte die Informationen zum Smartphone Launch-Event. Zusätzlich ist der Tweet ganz oben im Account gepinnt, da er für diesen Bereich von Google aktuell das wichtigste Thema ist.

4. TikTok – subtiles Product Placement

@google Your pet’s doppelgänger is in the Google Arts & Culture app. Thanks to the Virginia Museum of Fine Arts for this match ? #DogsOfTikTok #Art #PetPortrait ♬ Trap, hip hop, dark beat ♪(963369) – Ninja_Muzik_Tokyo

Dass TikTok anders funktioniert als alle anderen Social Media Kanäle weißt du. Google hat das definitiv verstanden. In diesem Beispiel ist das Smartphone im Einsatz zu sehen, der Protagonist ist ein Hund. Der Stil ist nahtlos an die Besonderheiten von TikTok angepasst, trotzdem wirkt es nicht unseriös oder könnte dem Markenbild schaden. Anstatt reine Produktwerbung zu betreiben, wird ein konkretes Feature gezeigt, dass Lust auf Ausprobieren macht.

5. LinkedIn – Fokus auf Business-Anwender:innen

Auf LinkedIn dreht sich alles um Berufliches. Google passt seine Inhalte deshalb stark an Recruiting-Themen an. Daneben ist aber auch Platz für Produkte, die die tägliche Arbeit erleichtern, wie ein Video Conferencing Device. Du merkst, dass die Animationen und Produkt-Shots eine ähnliche Ästhetik wie die anderen Beispiele zeigen. Gleichzeitig hat das Produkt größeren Erklärungsbedarf. Wer einen der Social-Media-Auftritte von Google kennt, wird beim Ansehen dieses Videos jedoch sofort erkennen, um welchen Absender es sich handelt.

Abschließende Gedanken zu Corporate Identity und Markenbild auf Social Media

Letztlich kommt alles auf die Erwartungen deiner Zielgruppe an und die Fähigkeit deiner Marke mit Fans und Followern in Kontakt zu treten. Ein einheitliches Markenbild ermöglicht dir aus Fans und Followern eine Community zu erschaffen, anstatt unterschiedliche Kundengruppen separat anzusprechen. Orientiere dich einfach an den oben genannten Tipps und suche nach anderen Beispielen – denn jede Marke hat ihren eigenen Ansatz, wenn es um die Social Media Strategie geht. Denke immer daran, wie unerlässlich eine konsistente Kommunikation ist, wenn es darum geht deine Corporate Identity in allen Social Media Kanälen zu transportieren.

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