Eine Expertin verrät dir sofort anwendbare Tipps für dein Instagram Follower Wachstum 1

Eine Expertin verrät dir sofort anwendbare Tipps für dein Instagram Follower Wachstum

Eine App mit 800 Millionen Nutzenden, davon 500 Millionen Daily Usern. Die Rede ist von Instagram. Die Popularität um den Stern am Social Media Himmel ist ungebrochen und noch ist kein Abstieg in Sicht. Die App, die zum Facebook Imperium gehört, bietet für Unternehmen eine Vielfalt an Möglichkeiten. Das Wachstum stellt dabei immer eine Herausforderung dar, besonders wenn sich dieses so organisch wie möglich entwickeln soll.

Wer Follower generieren und das Wachstum des Kanals voranbringen möchte, sollte sich am Anfang eine essentielle Frage stellen: Welchen Mehrwert biete ich mit meinen Inhalten?

Die Antwort darauf kann variieren. Manche Accounts möchten informieren, andere inspirieren, wieder andere einfach unterhalten. Eine genaue Strategie lässt sich erst erstellen, wenn diese (und einige andere) Fragen beantwortet sind. Es gibt allerdings ein paar allgemeine Tipps und Tricks, die all jene beachten sollten, deren Followerzahl in die Höhe schnellen soll.

Ordnung ist das halbe Leben

Die Basis ist ein übersichtliches und informatives Profil. Wer bin ich? Was mache ich? Wo bin ich? Diese drei Fragen sollten im Profil beantwortet werden. Unternehmen haben die Möglichkeit eine Website und eine Kontaktfunktion einzubauen. Ob Einzeiler oder fancy Beschreibung obliegt den Betreibenden der Seite –  jedoch sollte man auf einen Blick wissen worum es geht.

Übrigens, in der Iphone App „Notizen“ lassen sich Bios am einfachsten erstellen: Absätze einfügen, Emojis dazu, und direkt auf Instagram reinkopieren.

Der Kunde ist König

Wer seine Zielgruppe genau definieren möchte, um die Inhalte optimal anzupassen, ist gut beraten eine Persona zu erstellen. Dadurch lässt sich definieren welche Inhalte die Zielgruppe potentiell sehen möchte. Dabei hilft es beispielsweise, Interessen und Themenfelder festzulegen. Wer weiß, wer mit den eigenen Inhalten angesprochen werden soll, tut sich leichter, relevante Inhalte zu erstellen.

Great Pic, love your account!

Wer Accounts folgt, die thematisch zum eigenen passen und dort aktiv ist, erhöht die Chance auf sich aufmerksam zu machen und neue Fans zu gewinnen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist dort auch die eigene Zielgruppe unterwegs. Bots sind im übrigen der Feind – viele Bots reagieren auf bestimmte Hashtags unter Fotos, und kommentieren dann dazu. Kommentiert dann der Bot „Great Pic, love your account“ beim Foto der verstorbenen Oma, weil drunter #family steht – ist das eher kontraproduktiv. Authentizität und persönlicher Kontakt gewinnen auf jeden Fall. Wer wachsen möchte, sollte sich die Zeit nehmen und persönlich und individuell antworten.

Follow4Follow oder like mich am Arsch

Viele nutzen inflationäre Hashtags wie f4f (follow 4 follow – also folge mir, ich folge zurück) oder l4l (like for like, like und ich like zurück). Das kann einen kurzfristigen Anstieg der Followerzahlen bewirken, als Unternehmen sollte ich mich jedoch fragen, ob das a) meine Zielgruppe ist und b) ob Quantität wirklich über Qualität geht. Viele Follower nutzen nämlich bekanntlich nichts, wenn diese nicht interagieren. Jemandem folgen, entfolgen, folgen, entfolgen, nur um Aufmerksamkeit zu gewinnen und darauf zu warten, dass dieser auch folgt, ist kontraproduktiv – schließlich sollten die Fans der Inhalte wegen folgen und nicht aus Kalkül. Deswegen sollten auch Hashtags sorgfältig gewählt werden. Optimal ist eine Mischung aus allgemeinen und spezifischen Hashtags. Sprache und Tonalität sollten auch der Zielgruppe entsprechend gewählt werden. Am besten sieht man sich vorher an, welche Fotos unter welchem Hashtag zu finden sind. Sucht man Hashtags, werden einem in der oberen Leiste auch ähnliche Hashtags angezeigt. Das kann helfen, die richtigen Hashtags für sich zu finden. Nummer 1 # ist übrigens #love – zig Tausend Fotos mit diesem Hashtag werden minütlich hochgeladen, dabei sinkt aber die Wahrscheinlichkeit, unter dem Hashtag gefunden zu werden. Unternehmen sollten auch eigene Hashtags etablieren – so können Fans und Follower diesen Hashtag nutzen, wenn sie themenbezogene Fotos posten.

Kleiner Tipp am Rande: achtet darauf, welcher Hashtag entsteht sobald mehrere Wörter aneinandergereiht werden. Wir erinnern uns mit Grauen an Susan Boyles Album Party #susanalbumparty

Crew-Love

Community Management ist auf Instagram das A und O. Nicht nur Kommentare unter Fremd-Content ist wichtig, vor allem aber die Konversation unter den eigenen. Ob diese durch Fragen oder catchy Überschriften angeregt werden, hängt vom eigenen Stil ab. Wichtig ist jedoch, dass kaum ein Kommentar unbeachtet bleibt. Dank der <3-Funktion können Kommentare geliked, oder direkt beantwortet werden. Selbiges gilt für Direct-Messages und Antworten auf Stories. Besonders tückisch: bekommt man eine Direct Message von einem Follower, dem man selbst nicht folgt und noch keinen Kontakt hatte, erscheint keine Benachrichtigung wenn man die App öffnet, sondern erst, wenn man seine Nachrichten öffnet. Dort sieht man dann unter „Sonstiges“ rechts oben sogenannte „Nachrichtenanfragen“. Die übersieht man leicht, sollten aber nicht unbeantwortet bleiben.

Mix&Match

Videos, Galleryposts, Boomerangs, Fotos – die Optionen sind vielfältig, im Optimalfall ist der Content auf einem Account gemischt. Während Videos meist aufwändiger sind, lassen sich Boomerangs in Sekunden erstellen. Ob man sie mit Emojis oder GIFs versieht, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Fotos können mit Apps wie Facetune, Snapseed, VSCO oder Lightroom bearbeitet und optimiert werden. Für alle Monks unter uns lassen sich Feeds auch mit Apps wie UNUM vorplanen – so sieht man, wie der Feed mit der Zeit aussehen wird, noch bevor ein Foto tatsächlich gepostet wurde. Wer tagesaktuellen Content sharen möchte, kann dies mit IG Stories machen. Die Videos sind 24 Stunden abrufbar. Besonders wichtige, lustige oder informative Inhalte lassen sich als sogenanntes „Highlight“ am eigenen Profil speichern. Dank der unermüdlichen Köpfe bei Instagram erleichtern immer neue Funktionen die Interaktion mit den Fans, beispielsweise durch Umfrage-Funktionen, Frage-Modulen oder Like-Barometern. Geo-Targeting und Erwähnungen können auch helfen, die Reichweite zu steigern und neue Fans zu generieren.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Wer auf Instagram organisch wachsen möchte, muss sich gedulden. Der Erfolg stellt sich nicht über Nacht ein. Regelmäßiges Posten kurbelt den Algorithmus an und erhöht somit die Sichtbarkeit. Die Devise lautet auf jeden Fall: dran bleiben. Wer kontinuierlich postet, kommentiert und aktiv ist, wird ein stetiges Wachstum beobachten können. Außerdem gilt es zu beobachten, was die Community will. Wer den Dialog aktiv fördert, wird herausfinden, wovon die Follower mehr sehen wollen, und wovon weniger.

Qualität vs. Quantität

Auf lange Sicht wird Qualität immer über Quantität siegen. Gerade wurde die Regelmäßigkeit angesprochen und jetzt geht’s um Qualität – ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Regelmäßig heißt nicht täglich. Lieber einen Tag aussetzen um guten Content zu produzieren, als nur des Postens wegen ein Foto hochzuladen. Dabei geht es auch um die Qualität der Fotos und Videos: wer keine Spiegelreflexkamera hat braucht nun nicht zum nächsten Elektrofachmarkt laufen. Oft tut es das Handy auch. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass das Bild nicht verpixelt ist. Wer den inneren Fotografen in sich ein wenig fordern möchte, kann auf Lichtverhältnisse achten, sich mit Kontrasten spielen und Bildausschnitte bewusster wählen.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein langer Atem gepaart mit (Achtung, Bullshitbingo!) Kontinuität, Authentizität und relevantem Content organischem Wachstum enorm helfen kann. Auch wenn (oder gerade weil) viele Marketer mit diesen Buzzwords um sich werfen, haben sie ihre Berechtigung. Denn nur wer eine Bindung zu seiner Community aufbaut, zielgerechte Inhalte teilt und aktiv ist, kann langfristig erfolgreich wachsen.

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