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Wie Radio & TV Sender mit Social Media die Interaktion fördern können

Interaktion auf Social Media Kanälen ist das neue Um und Auf für Radio & TV Sender.

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Radio & TV Sender spielen nach wie vor eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, ein großes Publikum zu erreichen. Fernsehen und Radio sind für viele noch die wichtigsten Quellen für Information und Unterhaltung, unter anderem weil diese Kanäle weltweit gut zugänglich sind.

Sendeanstalten müssen in der digitalen Welt bestehen

Heutzutage sehen sich auch beliebte Radio & TV Sender mit mehreren Herausforderungen konfrontiert, da sich das Zuseh- und Zuhörverhalten des Publikums verändert hat. Fernsehen hat einfach nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit eines passiven Publikums, denn andere Geräte lenken ab — das Bedürfnis nach Interaktion bei den ZuseherInnen ist einfach zu stark. Sender müssen also kreativ werden.

Social Media Kanäle sind eine effiziente Methode, um das Fernseh- und Radioerlebnis zu bereichern. Eine Nielsen-Studie hat herausgefunden, dass 33 Prozent aller amerikanischen FernsehzuschauerInnen, während sie fernsehen, auf Social Media Kanälen unterwegs sind. 62% der Befragten gaben an, dass sie beim Fernsehen nebenbei im Internet surfen.

ZuseherInnen gaben auch an, dass ihnen Sendungen gegenwärtiger sind, wenn sie täglich online etwas darüber mitbekommen. Immer mehr Medienunternehmen haben gelernt, wie sie sich die Second Screens der ZuseherInnen zunutze machen können und weiten inzwischen ihre Inhalte auf Sekundäre Bildschirme aus. Sie regen Fans dazu an, miteinander zu interagieren und Inhalte zu teilen. Das stärkt auch die Bindung der ZuseherInnen zum Sender.

Alles in allem läuft es darauf hinaus, spontanes Storytelling zu beherrschen und dem Publikum das Gefühl zu geben, dass es auf allen Geräten in die Geschehnisse eingebunden sind.

Facebook schafft Buzz und fördert Interaktion

Facebook eignet sich dazu, Aufregung um eine Sendung zu schaffen und Fan-Interaktion zu steigern. Fans der HBO-Serie Game of Thrones etwa kommen auf die Facebookseite der Serie, um Fotos, Neuigkeiten, Vorschauen und zusätzliche Kommentare zu bekommen und mit anderen Fans zu interagieren. Game of Thrones nutzt zudem Facebook, um das Thema auch abseits der Saison zum Gespräch zu machen und die Begeisterung der Fans am Laufen zu halten.

Facebook wird zum Nachrichtenkanal

Facebook ist mehr als ein soziales Netzwerk — es wird immer mehr auch zu einer Art Nachrichtenkanal, jenem Ort, an dem wichtige Ereignisse gepostet und besprochen werden. Das Zielpublikum von Fernsehsendern will heutzutage informiert bleiben, ohne eine halbe Stunde vor den Fernsehnachrichten verbringen zu müssen.

Bei CNN weiß man das: „Nachrichten sind heute ein Dialog…und die andere Person in der Redaktionssitzung ist Social Media,“ so Samantha Barry, Leiterin der CNN Social Media Abteilung. Daher hat CNN auch mehrere Millionen von Fans, die Nachrichtenereignisse kommentieren oder sogar mit Hinweisen zu Berichten beitragen. CNN plant zudem, eine neue Version von iReport zu launchen, die ihre Informationen unter dem Hashtag #CNNiReport direkt von Facebook, Twitter und Instagram NutzerInnen beziehen wird.

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Twitter ist der neue Broadcaster

Social Media gibt Radio & TV Sender wertvolle Einblicke in das Verhalten ihres Publikums und verbessert den Dialog mit KonsumentInnen. Twitter wird fast schon selbst zum einfachen aber effizienten Broadcaster und ermöglicht die Teilnahme des Publikums.

Auf Twitter können Radio & TV Sender Sendungen mit Live-Tweets begleiten, sofortiges Feedback bekommen, mit Hashtags Gespräche anzetteln und Aufmerksamkeit für Fernsehsendungen steigern. Als Beispiel: Der „Goldene Tweet“ der @TheEllenShow — der Selfie von den Oscars 2014 erreichte binnen einer Minute 3,3 Millionen Retweets und 2 Millionen Favourites in 151 Ländern.

YouTube trägt zu erhöhter Social Media Interaktion bei

Facebook und Twitter sind natürlich nur zwei Beispiele für tolle soziale Netzwerke. YouTube kann zum Beispiel einen Werbeclip viral werden lassen und das Interaktionslevel stark anheben.

Jimmy Fallon nutzt YouTube, um kurze Clips aus der „Tonight Show“ zu teilen oder dem Publikum eine Aufgabe zu stellen, und erreicht damit Millionen von Hits auf seinem YouTube KanalNBC strahlte den Super Bowl 2015 auch über einen Live Stream aus — und erreichte Spitzeneinschaltwerte von 1,3 Millionen ZuseherInnen.

Radio & TV Sender können soziale Netzwerke zu ihrem Vorteil machen, wenn sie herausgefunden haben, wie sie ihre Onlineinhalte direkt an ihr Storytelling anknüpfen können. Wichtig ist, dort zu sein, wo die Fans auch sind. Der Discovery Channel wurde von Brandwatch zum „Most Socially Engaged Broadcaster“ gekürt. Das Unternehmen betreibt etwa 70 Facebookseiten, 20 Twitteraccounts, sowie einzelne Webseiten für Sendungen, Netzwerke und Blogs.

Das Management von so vielen Social Media Kanälen ist sicherlich nicht einfach, allerdings unerlässlich wenn man das Erlebnis der ZuseherInnen abrunden und die Beziehungen zwischen Fans und Sendungen stärken möchte.

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