Mit diesen 9 Pinterest Marketing Strategien bist du erfolgreich 1

Mit diesen 9 Pinterest Marketing Strategien bist du erfolgreich

Pinterest hat in deinen Marketingaktivitäten bislang eine untergeordnete Rolle gespielt? Dann wird es höchste Zeit, dies zu ändern. Zahlen belegen eindrucksvoll, welches Potenzial die Bilder-Suchmaschine für Unternehmen bereithält:

  • Über 200 Millionen Nutzer sind jeden Monat auf Pinterest aktiv.
  • Bei den meisten Nutzern handelt es sich um Frauen. Dabei dominieren die 18- bis 34-jährigen.
  • Pinterest-Nutzer sind überwiegend gut ausgebildet und haben ein hohes Einkommen (35 Prozent verdienen mehr als 75.000 Dollar im Jahr).
  • 93 Prozent von ihnen verwenden die Plattform, um sich für Einkäufe zu inspirieren und 63 Prozent möchten mit Pinterest neue Marken und Produkte entdecken.

Angesichts dieser Fakten ist es wenig verwunderlich, dass immer mehr Unternehmen Pinterest-Marketing für sich entdecken. Doch oft fehlt das notwendige Wissen über die Regeln, nach denen die Plattform funktioniert. Mit den folgenden Tipps stellst du einen erfolgreichen Einstieg sicher und lernst effiziente Pinterest Marketing Strategien.

1. Optimiere Pinnwände mit den richtigen Titeln und Beschreibungen

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Texte spielen auch auf Pinterest eine wichtige Rolle.

Bilder stehen im Mittelpunkt von Pinterest. Das bedeutet aber nicht, dass du Worte vernachlässigen solltest. Im Gegenteil: Es gibt mindestens zwei gute Gründe, Wert auf die Texterstellung zu legen:

  • Titel und Beschreibungen wirken sich entscheidend auf die Auffindbarkeit deiner Inhalte aus.
  • Sie eröffnen Möglichkeiten, deine Zielgruppe neugierig zu machen und mit wertvollen Zusatzinformationen zu versorgen.

Ähnlich wie bei der Suchmaschinenoptimierung von Webseiten spielen für die Auffindbarkeit auf Pinterest Keywords eine wichtige Rolle. Um die relevantesten Begriffe für deine Pinnwände zu finden, nutzt du am besten die integrierte Suchfunktion der Plattform. Wie Google schlägt dir diese bei der Eingabe von Wörtern ähnliche Bezeichnungen vor. Binde die relevantesten Keywords davon in die Titel und Beschreibungen deiner Pinnwände ein, aber so, dass es auf den Leser natürlich wirkt.

SEO ist nicht das Einzige, für das sich Beschreibungen auf Pinterest verwenden lassen. Diese geben dir auch die Möglichkeit, Nutzern Zusatzinformationen zu deinen Bildern zu liefern, sie mit einer kleinen Geschichte zu fesseln oder mit einer Pointe zum Schmunzeln zu bringen.

Tipp: Viele Pinterest-Nutzer machen den Fehler, in ihren Beschreibungen zu erklären, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist. Besser ist es, die Gelegenheit zu nutzen, zusätzlichen Mehrwert zu schaffen.

2. Nutze Gruppen-Boards für mehr Reichweite

Indem du dich an öffentlichen Gruppen-Pinnwänden, die von mehreren Pinnern gepflegt werden, beteiligst, profitierst du von zwei Vorteilen:

  • Du generierst Aufmerksamkeit für deine Marke beziehungsweise dein Unternehmen.
  • Du positionierst dich, beziehungsweise dein Unternehmen als Experte für ausgesuchte Themen.

Gruppen-Pinnwände kannst du selbst erstellen. Alternativ wählst du bereits bestehende Boards aus, die für dein Unternehmen relevante Themen behandeln. Im Idealfall verwendest du abwechselnd beide Möglichkeiten.

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Gruppen-Pinnwände wie dieses Board zum Thema “Reading Activities for Kids” sind ideal, um Aufmerksamkeit für eine Marke zu generieren.

Versuche außerdem, eigene Mitarbeiter und Influencer in Pinnwände einzubinden. Vor allem Letzteres kann die Reichweite deiner Beiträge enorm steigern. Es besteht auch die Möglichkeit, einen relevanten Influencer einzuladen und eine eigene Pinnwand für dein Unternehmen zu gestalten.

3. Pinne regelmäßig und zu den richtigen Zeiten

Einsteiger ins Pinterest-Marketing fragen sich häufig, wie oft und wann sie Inhalte veröffentlichen sollten. Zu diesem Thema kursieren unterschiedliche Aussagen. Als Anhaltspunkte lassen sich folgende Angaben heranziehen:

  • Pinterest selbst empfiehlt, in regelmäßigen Abständen kleinere Mengen zu pinnen, statt einmal in der Woche ein großes Volumen.
  • Als Minimum gelten 5 Pins pro Tag.
  • Als vielversprechende Tageszeit für das Veröffentlichen auf Pinterest unter der Woche wird oft der Zeitraum zwischen 14 und 16 Uhr angegeben. Auch der Abend zwischen 20 und 23 Uhr sowie der Samstagmorgen um 9 Uhr werden oft empfohlen. Inwiefern diese Angaben in deinem Fall zutreffen, hängt jedoch entscheidend von deiner Zielgruppe und ihren Gewohnheiten ab.

Du weißt nicht, wie du 5 neue Pins pro Tag erstellst? Musst du auch nicht. Schließlich gibt es die Möglichkeit, Inhalte anderer Nutzer zu repinnen. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass Interaktionen gefördert werden. Achte aber darauf, dass eigene Inhalte auf deinen Boards nicht zu kurz kommen.

4. Setze auf Lifestyle-Bilder in hoher Qualität oder biete Nutzern wertvolle Zusatzinformationen

Die Versuchung ist groß, am laufenden Band reine Produktfotos zu veröffentlichen. Der Haken daran: Laut Pinterest kommen Lifestyle-Bilder deutlich besser an. Modeunternehmen haben es in dieser Hinsicht leicht. Sie können ihre Produkte an der Frau oder am Mann in Szene setzen, zum Beispiel ein Paar Stiefel und einen Mantel bei einem romantischen Pärchen Spaziergang.

Dienstleister und Unternehmen, die weniger visuell attraktive Produkte vertreiben, müssten sich etwas anderes einfallen lassen. Sie haben zum Beispiel die Möglichkeit, Nutzer mit wertvollem Wissen rund um ihr Kernthema zu versorgen. So können Immobilienmakler Pins mit Informationen zu verschiedenen Stadtteilen oder zu wichtigen Aspekten des Hauskaufs anlegen und Anwälte auf FAQs zu rechtlichen Themen verlinken.

Davon abgesehen ist eine hohe Qualität bei allen veröffentlichten Bilder wichtig. Tipps zu den richtigen Maßen für deine Pins erhältst du in unserem Blogartikel „Der Social Media Bilder-Guide – alle Bildgrößen auf einen Blick“. Generell sind Bilder im Hochformat auf Pinterest erfolgreicher als solche im Querformat. Sparsam in Fotos eingebundener Text erhöht die Erfolgsaussichten zusätzlich, so lange das Ergebnis nicht zu unruhig wirkt.

Achte darauf, dass alle Links in Beschreibungen einwandfrei funktionieren. Denn LinkedIn straft Pins mit Broken Links ab.

5. Verwende Rich Pins

Bei Rich Pins handelt es sich um Pins, die mit Metadaten angereichert sind und dem Betrachter zusätzliche Infos bieten, ohne dass dieser auf eine Webseite wechseln muss. Aktuell gibt es 3 verschiedene Arten von Pins:

  • Produkt-Pins: Angaben zum aktuellen Preis, der Verfügbarkeit und Einkaufsmöglichkeiten
  • Rezept-Pins: Liste von Zutaten, Zubereitungszeit und Portionsgrößen
  • Artikel-Pins: Titel, Kurzbeschreibung und Veröffentlichungsdatum

Rich Pins wecken mehr Aufmerksamkeit als herkömmliche Pins und bieten Nutzern zusätzlichen Mehrwert. Auf diese Art steigt mit Produkt-Pins beispielsweise die Chance, dass Betrachter die betreffenden Produkte kaufen. Dabei aktualisiert Pinterest den jeweiligen Preis automatisch, wenn du diesen auf der Ausgangsseite änderst.

6. Sorge durch ein einheitliches Branding für einen hohen Wiedererkennungswert

Indem du auf Pinterest für einen hohen Wiedererkennungswert sorgst, steigt die Chance, dass deine Pins Aufmerksamkeit wecken und von anderen Nutzern gepinnt werden.

Wie das gelingen kann, macht der Onlineshop für Küchenzubehör Springlane deutlich. Während die Collage für die Darstellung auf Pinterest optimiert ist, sorgt der einheitliche Aufbau der Pins (jeweils ein Bild oben und unten, durch einen Störer mit Icon und Titel getrennt) dafür, dass der Betrachter automatisch erkennt, von welchem Unternehmen der Pin stammt.

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Ein gutes Beispiel für gelungenes Branding auf Pinterest.

Außerdem lässt sich ein einheitliches Branding wie auf anderen Plattformen auch durch folgende Elemente erreichen:

  • Verwendung charakteristischer Schriftarten
  • Farben mit Wiedererkennungswert
  • Durchgängige Layouts
  • Einbinden von Logos

7. Konzentriere dich darauf, die Zahl der Repins statt die der Follower zu erhöhen

Auf vielen Netzwerken spielt die Zahl der eigenen Follower eine zentrale Rolle für die Reichweite. Auf Pinterest verhält sich die Sache anders. Zwar lohnt es sich auch hier, Kontakte zu knüpfen. Doch die eigene Reichweite profitiert davon weniger als auf Facebook oder LinkedIn.

Der zentrale Grund dafür ist die Arbeitsweise des Pinterest-Algorithmus (Smart-Feed-Algorithmus). Dieser sorgt dafür, dass Nutzern in ihrem Feed vor allem Inhalte angezeigt werden, die sich an dem Content orientieren, den sie bisher angesehen und geteilt haben. Das hat den Vorteil, dass du selbst dann eine große Reichweite erzielen kannst, wenn die Zahl deiner Follower (noch) begrenzt ist.

Wichtiger als neue Follower zu gewinnen, ist es deshalb

  • Inhalte zu erstellen, die für deine Zielgruppe relevant sind und deine Follower zu Repins motivieren
  • und durch die bereits erwähnten SEO-Maßnahmen für eine gute Auffindbarkeit zu sorgen.

Um das Repinning deiner Inhalte anzukurbeln, ist es wichtig, dass diese im Format und in der Gestaltung für Pinterest optimiert sind, sodass sie möglichst auf jeder Pinnwand gut aussehen. Hilfreich sind außerdem folgende Maßnahmen:

  • Veröffentliche deine Pins inklusive Link in anderen Netzwerken wie Facebook.
  • Setze auf Content, der über einen längeren Zeitraum hinweg relevant bleibt.
  • Repinne erfolgreiche Inhalte auf verschiedenen Pinnwänden.
  • Binde Infografiken in deine Pinnwände ein.
  • Fordere Nutzer mit einem CTA in der Beschreibung auf, den Pin zu repinnen.
  • Lade Bilder auf deiner Webseite in einem für Pinterest optimierten Format hoch und gib Besuchern mit einem Plugin die Möglichkeit, jedes Bild auf Ihrer Pinnwand zu pinnen (zum Beispiel mit einem Button).

Auch LinkedIn gehört zu den Netzwerken, deren Marketingpotenzial speziell im deutschsprachigen Raum gerne unterschätzt wird. In unserem eBook „B2B Marketing im LinkedIn Universum – Der umfangreiche Leitfaden für anspruchsvolle Unternehmen“ erfährst du alles, was du brauchst, um dein Unternehmen mit LinkedIn-Marketing voranzubringen. Lade es jetzt kostenlos herunter!

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8. Pushe dein Pinterest Marketing mit Promoted Pins

Um die Effektivität deiner Marketingmaßnahmen zu verbessern, kannst du auf Pinterest Werbeanzeigen schalten. Voraussetzung ist, dass sich der Sitz deines Unternehmens in einem Land befindet, in dem Promoted Pins verfügbar sind. Dazu gehören die USA, Kanada, Irland, Neuseeland, Australien und Großbritannien. Deutsche und österreichische Nutzer müssen dagegen noch Geduld haben.

Derzeit stehen folgende Arten von “Promoted Pins” zur Verfügung:

  • Promoted Pins: Bei diesen Werbeanzeigen handelt es sich um normale Pins, die einer größeren Zahl von Nutzern angezeigt werden. Ihr einziges Erkennungszeichen ist das Wort “Promoted” unten in der Beschreibung. Der Clou daran: Bei einem Repin verschwindet diese Kennzeichnung.
  • Promoted Video Pins: Diese Art von Promoted Pin enthält ein Video, das automatisch abgespielt wird.
  • Cinematic Pins: Der Inhalt der Pins bewegt sich, solange der Nutzer scrollt.
  • One-Tap Pins: Bereits ein Klick auf diesen Pin leitet den Nutzer direkt auf deine Webseite beziehungsweise deinen Onlineshop weiter.
  • App Pins: App Pins sind speziell für Unternehmen geeignet, die eine eigene App anbieten. Sie besitzen einen Install-Button, mit dem Apps direkt aus Pinterest heraus installiert werden können, ohne zu einer anderen Plattform beziehungsweise zu einem Shop zu wechseln.

Die Bezahlmethoden richten sich danach, für welches Kampagnenziel du dich entscheidest.

  • Möchtest du mehr Besucher auf deine Webseite bringen (Traffic Campaign), zahlst du pro Klick auf deine Seite. Hier bieten sich besonders One-Tap Pins an.
  • Bei einer Awareness Campaign für mehr Bekanntheit zahlst du pro 1000 Kontakte.
  • Bei einer Engagement Campaign für höhere Interaktion zahlst du pro Klick, Vergrößerung oder Repin.
  • Entscheidest du dich für App Pins, hast du die Wahl zwischen Pay by Install oder Pay by Click.

Für erfolgreiche Werbekampagnen nutze die Möglichkeiten, die Pinterest dir gibt, um deine Zielgruppe möglichst genau einzugrenzen. Wähle außerdem gezielt deine besten beziehungsweise erfolgreichsten Pins aus.

9. Verwende Pinterest Analytics, um deine Strategie kontinuierlich zu verbessern

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Pinterest Analytics gibt dir die Möglichkeit, deine Marketingstrategie fortlaufend zu optimieren. (Quelle: Pinterest Business)

Wie wir alle wissen, ist Stillstand der Tod, vor allem im Marketing. Zum Glück bringt Pinterest ein eigenes Analysetool mit, mit dessen Hilfe du deine Marketingstrategie regelmäßig optimieren kannst.

Pinterest Analytics steht jedem Nutzer mit einem Business-Profil zur Verfügung und verrät dir:

  • welche deiner Pins am erfolgreichsten sind
  • in welchen Pinnwänden sie integriert werden
  • demografische Daten zu deinen Nutzern

Pinterest Analytics ermöglicht es dir, deine Inhalte regelmäßig zu verbessern. Es hilft dir außerdem deine Zielgruppe und ihre Interessen besser zu verstehen. Davon profitierst du plattformübergreifend.

Pinterest ist anders und das ist seine Stärke

Allein 2017 wuchs Pinterest um 40 Prozent. Diese Entwicklung signalisiert, welche Bedeutung das Netzwerk in Zukunft für das Marketing spielen könnte. Dabei gehört das „Anderssein“ der Bildersuchmaschine zu ihren besonderen Stärken. Außerdem greift Pinterest die zentrale Bedeutung von visuellen Elementen in der Kommunikation des 21. Jahrhunderts auf, was der Plattform einen besonders modernen Charakter verleiht.

Beide Aspekte machen das Netzwerk zu einem faszinierenden Werkzeug für das Marketing. Sie führen aber auch dazu, dass es einige Zeit dauert, sich in die spezielle Funktionsweise von Pinterest einzufinden. Und auch bis sich ein erster Erfolg einstellt, kann es etwas dauern. Doch Geduld zahlt sich aus. Wer unsere Tipps beherzigt und einen langen Atem hat, kann mit Pinterest die Bekanntheit seiner Marke und den Umsatz steigern.

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