Die 7 lustigsten Konversationen mit Marken auf sozialen Netzwerken 1

Die 7 lustigsten Konversationen mit Marken auf sozialen Netzwerken

Ohne Humor geht’s nicht – das gilt auch für Markenkommunikation in der Welt des Social Media.

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Image Source: matteroffactsblog

Heutzutage gehören Gespräche zwischen Marken und ihren KundInnen auf sozialen Netzwerken schlicht und einfach zum guten Ton und sind Grundlage sowohl erfolgreichen Marketings als auch guten Kundenservices. Das wundervolle daran ist, dass ein Dialog entsteht, der Beschwerden oder auch andere Anfragen äußerst schnell lösen kann.

Wenn man die Kommunikationskanäle öffnet, muss man allerdings auch damit rechnen, dass man mal durch den Kakao gezogen wird. Zum Glück ergibt sich aus fiesen Witzen seitens der KundInnen manchmal die beste Markenkommunikation überhaupt.

Hier ein paar Beispiele aus der Reihe der Social Media Dialoge, in denen sich KundInnen und Marken in nichts nachgestanden sind:

McDonald’s

Mayor McCheese ist der Bürgermeister von McDonaldland, der magischen Welt der McDonald’s Werbungen. Und der Kopf des guten Bürgermeisters ist ein riesiger Cheeseburger. Mayor McCheese dürfte unter Umständen aber ziemlich korrupt sein – bereits einige KundInnen haben eine Überprüfung der Wahlvorgänge gefordert.

Ein Tweeter namens @dogboner wunderte sich:

“Mayor McCheese ist jetzt bereits seit Jahrzehnten Bürgermeister. Da betreibt doch jemand Wahlbetrug. Bitte überprüft das mal.“

Und prompt wurde @dogboner von McDonalds über das politische System in McDonaldland aufgeklärt:

“McCheese ist einer der besten Bürgermeister der Welt. In McDonaldland sind Amtszeiten unbegrenzt.”

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Bank of America

Bank of America, eine der größten Banken in den USA nimmt jede einzelne Beschwerde ernst und hat auch kein Problem damit, sich zu entschuldigen, wenn mal etwas daneben geht.

Als sich auf Twitter jemand beschwerte, dass im Geldschlitz des Bankomaten ein altes Sandwich steckte, jetzt sein Geld eher unappetitlich aussehe, und es daher niemand annehmen wolle, entschuldigte sich Bank of America ohne mit der Wimper zu zucken und versprach, jemanden vorbei zu schicken. Wir fragen uns allerdings, ob tatsächlich jemand die Extraktion des Sandwichs erledigt hat. Mit solchen Aufgaben hat das Support Team wohl vorher nicht gerechnet…
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Xbox 360 (Microsoft)

Manchmal darf man sich selbst nicht zu ernst nehmen. Wenn der Support bei Xbox auf die folgende Anfrage eines Users ernsthaft reagiert hätte, wäre das wohl ziemlich in die Hose gegangen. Zum Glück hat das Team den Tweet als das erkannt, was er war – ein kleiner Scherz – und hat richtig reagiert:

@pinkyporkponk: “Ich spiele gerade Bioshock nochmal, aber irgendwie macht es nicht so viel Spaß wie früher. Ist das ein Glitch oder ein Nebenprodukt des unaufhaltsamen Voranschritts der Zeit?”

Xbox Support antworte, ganz entspannt:

“Du bist schlicht abgestumpft und inzwischen schwer zu beeindrucken. Aber sag Bescheid, wenn du mal ein Problem mit deiner Xbox 360 Konsole hast.”

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Oreo

Oreo legt in der Online-Kommunikation durchaus ganz gern mal einen koketten Ton an den Tag. Damit, und mit ihrem Wortwitz, sind sie oft so gut unterwegs, dass ihre Tweets breitenwirksam geteilt werden und so gleich auch noch gut für die Markenbindung sind.
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Tesco Mobile

Tesco Mobile Kunde Riccardo Esposito “verpetzte” mit einem Tweet eine Freundin, die sich über seine Unerreichbarkeit beschwert hatte, prompt an Tesco. So weit, so schön. Allerdings entwickelte sich daraus eine Konversation zwischen Riccardo und Tesco, an der sich mit der Zeit auch andere Marken involvierten – darunter Yorkshire Tea, Jaffa Cakes, und diverse andere Snacks. Das amüsante Gespräch war nicht enden wollend.

 

social_media_interactions_tesco social_media_funny_interactionsMarken sei ans Herz gelegt, auf Social Media Kanälen sehr aufmerksam zu sein, da jeder Beitrag von der ganzen Welt gelesen werden kann. Es empfiehlt sich, vorsichtig und klug zu agieren. Es gibt durchaus auch Situationen, in denen Kommentare von KundInnen schlußendlich zur Interaktion zwischen verschiedenen Marken führen. Ob sich die Marken dann aber auch so vorsichtig und klug verhalten? Schauen wir uns mal die nächsten beiden Beispiele an.

T-Mobile vs. AT&T

Man kann Marken hervorragend gegeneinander ausspielen, wie das folgende Beispiel zeigt: Ein AT&T Kunde fand heraus, dass T-Mobile im Gegensatz zu AT&T global keine Gebühr für Datenroaming verlangt und begann, sich lautstark darüber zu beschweren. Binnen kürzester Zeit buhlten die beiden Telefonanbieter auf Twitter um seine Gunst und streuten einander Salz in offene Wunden.

 

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Oreo vs. KitKat

Nachdem eine Kundin auf Twitter ihre Liebe zu beiden Snacks gestand forderte KitKat den “Nebenbuhler” Orea zu einer Runde Tic-Tac-Toe heraus. Als Gewinn war wohl die Gunst der Kundin geplant. Allerdings hat Oreo anstatt dabei mitzuspielen das Spiel sehr schnell beendet – und zwar mit einem Kompliment an KitKat. Diese schöne Art, dem vermeintlichen Konkurrenten den Wind aus den Segeln zu nehmen, kam beim Publikum hervorragend an.
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Fazit

Marken müssen Humor unbedingt in ihre Identität integrieren und als wichtigen Teil ihrer Marketing- und Brandingstrategien sehen.

Gespräche im Social Media sind eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen Ruf zu verbessern. Wenn Marken Persönlichkeit zeigen, entsteht eine gewisse Nähe zwischen ihnen und den KundInnen. Zudem werden persönliche und begeisterte Antworten um einiges mehr geteilt als abgedroschene Werbebotschaften. Die humorvollen Auseinandersetzungen finden sich dann oft auch auf anderen Webseiten wieder, wo sie erneut geteilt, geliked, retweetet oder kommentiert werden. Das Publikum wächst, das Potenzial zur Viralität steigt.

Mit ein bisschen Menschlichkeit und – wo passend – frechen Tweets heben sich Marken von der Menge ab und können so neue KundInnen für sich gewinnen.

Während Humor also sehr oft komplizierte Situation elegant entschärfen kann, sollten Marken dennoch immer mit Vorsicht vorgehen, da es sonst auch ordentlich schiefgehen kann.

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