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Social Media im Tourismus: 11 Tipps, wie du Gäste auf Instagram anlockst

Was inspiriert dich am meisten, wenn du nach einem Reiseziel oder einem Hotel für den nächsten Urlaub recherchierst? Beeindruckende Bilder, die Emotionen wecken und Lust darauf machen, sofort die Koffer zu packen? Dann geht es dir so wie vielen anderen dort draußen.

Kein Wunder, dass soziale Medien ein Riesenpotenzial für die Tourismusbranche haben. Vor allem Instagram ist ideal, um mit visuellem Content Fernweh zu erzeugen. Man muss nur wissen wie.

Social Media im Tourismus und die Customer Journey

Viele denken beim Thema “Social Media Marketing im Tourismus” vor allem an das Anlocken von Gästen. Tatsächlich ist dies ein wichtiger Teil, auf den sich auch die folgenden Tipps konzentrieren. Allerdings ist der gezielte Einsatz von Social Media in verschiedenen Phasen der Customer Journey nützlich:

  1. Vor der Buchung: Gutes Content Marketing in Instagram, Facebook und Co. ist heute entscheidend, um Touristen überhaupt auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. In einem zweiten Schritt geht es darum, ihnen klarzumachen, warum dein Hotel, deine Destination oder Attraktion am besten ist. Sogar bei der Buchung selbst können soziale Netzwerke helfen.
  2. Während des Aufenthalts: Buchung erledigt? Dann nutze soziale Medien für einen unkomplizierten Kundenservice während der Reise und schaffe Instagram-Momente für viel User-generated Content (darauf gehen wir später noch genauer ein).
  3. Nach dem Aufenthalt: Keine Werbung ist besser als die Empfehlung zufriedener Gäste. Ermuntere deine Kunden dazu, (positives) Feedback zu geben, gib ihnen die Möglichkeit, dies an gut sichtbaren Stellen zu tun, und bedanke dich für jeden wohlwollenden Post.

Visuelle Inhalte sind entscheidend

Dass visuelle Inhalte King im Content Marketing sind, hat sich herumgesprochen. Für Social Media im Tourismus gilt das ganz besonders. Mit einer gelungenen Landschaftsaufnahme oder einem stimmungsvollen Foto von Gästen auf einer Hotelterrasse kannst du mehr “Ich will dorthin”-Stimmung erzeugen als mit einem ausgedehnten Blogartikel.

Schließlich ist die “Instagrammability” von Urlaubszielen für Reisende immer wichtiger. Eine Umfrage von Schofields Insurance unter Briten zwischen 18 und 33 Jahren kam zu dem Ergebnis, dass für 40 Prozent der Befragten entscheidend bei der Urlaubsplanung ist, wie hoch die Chancen auf gute Urlaubsbilder für Instagram stehen.

Viele Unternehmen schrecken aus falschen Gründen vor dem Einsatz von Instagram zurück. Wir räumen mit gängigen Mythen auf. Lies unseren Blogbeitrag “10 Instagram Marketing Mythen, die deinen Erfolg bremsen”.

Tipps für Social Media Content im Tourismus

1. Bilder mit Persönlichkeit

Auf jedem Instagram-Account von Reiseanbietern, Tourismusverbänden oder Hotelketten wimmelt es von romantischen Sonnenuntergängen, meterhohen Wasserfällen oder traumhaften Skiabfahrten. Damit deine Bilder aus der Masse herausstechen, solltest du versuchen, ihnen “Persönlichkeit” zu verleihen.

Das heißt nicht, dass du auf die Skiabfahrten verzichten musst. Aber mach die Einzigartigkeit deines Angebots sichtbar. Was unterscheidet dein Hotel von dem im nächsten Ort oder die Region, die du bewirbst, von der benachbarten? Der Instagram-Account des offiziellen Tourismusportals von Kärnten versteht es, darauf Antworten zu geben.

2. User Generated Content einsetzen

Wie wichtig und effizient User-generated Content ist, haben wir an dieser Stelle schon häufig betont. Tourismusunternehmen, Hotels und Co. profitieren davon ganz besonders:

  • Die meisten Menschen lieben es, Urlaubsfotos zu machen und zu teilen. Deshalb fällt es Hotels und Reiseveranstaltern oft leichter als anderen Unternehmen, User-generated Content zu erhalten.
  • Content von “normalen” Usern wirkt authentisch und überzeugend, zwei zentrale Eigenschaften im Content Marketing.
  • An tollen Motiven fehlt es selten im Urlaub.

Als Gegenleistung reicht es häufig, wenn du Bilder, die dir Follower zur Verfügung stellen, in deinem Account teilst. Nach wie vor ein hervorragendes Mittel, um auf einmal viel User-generated Content zu kreieren, sind außerdem Wettbewerbe, speziell Fotowettbewerbe. Ein attraktiver Gewinn, zum Beispiel eine Gratisreise, als zusätzliche Motivation kann dabei nicht schaden.

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz organisiert in regelmäßigen Abständen “Photowalks”. Die Ergebnisse werden in einer eigenen Facebook-Gruppe veröffentlicht sowie, eine Auswahl, im Blog des Verbands.

Tourismus Social Media Content Sächsische Schweiz

3. Branded Hashtags verwenden

Branded Hashtags eignen sich hervorragend, um für mehr Reichweite in Instagram zu sorgen. Kreiere einen Hashtag speziell für dein Angebot, zum Beispiel ein Hotel oder ein Reiseportal, und ermuntere Follower in Instagram oder anderen sozialen Netzwerken, diesen Hashtag zu nutzen, wenn sie Urlaubserinnerungen posten.

Wie erfolgreich diese Strategie sein kann, bewies der Tourismusverband Sachsen mit seiner Hashtag-Kampagne #simplysaxony. Die machte aus einem Bundesland, das bis dahin wenige bei der Reiseplanung auf dem Schirm hatten, ein Traumziel in der eigenen Nachbarschaft.

4. Instagram-Momente kreieren

Hashtags zur Verfügung stellen ist das eine, Gelegenheiten für Instagram-Momente kreieren das andere. Was das bedeutet? Ganz einfach. Sorge dafür, dass deine Kunden die Motivation verspüren, Fotos zu machen, die in Verbindung mit deinem Angebot stehen, und diese auf Instagram zu posten.

Das gelingt, indem du einladende Motive zur Verfügung stellst. Dabei kann es sich um eine romantische Ecke auf der Hotelterrasse handeln oder eine witzige Statue. Oder du machst es wie dieses Hotel und schaffst dir ein Haustier an.

 

 
 
 
 
 
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Well, Monday is here. Again. #mondayblues #catsofinstagram #thealgonquincat

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5. Informieren, informieren, informieren

Abgesehen von der Schönheit eines Ortes gibt es noch andere Dinge, die Touristen an potenziellen Reisezielen interessieren. Eines davon ist, was sie an dem jeweiligen Ort unternehmen können. Hotelunternehmen oder Reiseveranstalter konzentrieren sich deshalb besser nicht allein auf das Vermarkten von Suiten, Pools und Hotelterrasse.

Zeige Interessenten auch, was für Sehenswürdigkeiten oder Naturschauspiele es in der Umgebung zu entdecken gibt. Informiere sie über Entfernungen, Öffnungszeiten und Fahrtzeiten von Fähren. Gib ihnen die Möglichkeit, schnell und einfach Antworten auf organisatorische Fragen zu finden.

6. Zentral: Stilistische Konsistenz

Manche Instagram-Accounts sehen aus wie eine visuelle Rumpelkammer. Andere überzeugen als bildgewaltige Galerie, die bei allem Abwechslungsreichtum einen roten Faden verfolgt. Sieh dir nur einmal an, wie “The Highland Collective” die schottischen Highlights als wilde, menschenleere und atemberaubende Landschaften porträtiert.

Tourismus Social Media Content schottische Highlands

Zugegeben, in diesem Fall handelt es sich um ein dankbares Motiv. Du kannst deinem Instagram-Account auch mehr Konsistenz verleihen, indem du auf einheitliche Farbgebungen achtest. Hier dominiert beispielsweise ein traumhaftes Blau.

Tourismus Social Media Content Blau

7. Influencer einsetzen

Immer mehr Unternehmen in der Tourismusbranche setzen auf Influencer. Ein branchenspezifischer Vorteil dabei: Reiseblogger und -fotografen sowie Instagrammer, die es lieben, um die Welt zu reisen, gibt es viele. Umso wichtiger ist eine gezielte Auswahl. Entscheidendes Kriterium ist die Zielgruppe des Influencers. Je mehr sich diese mit der ZIelgruppe deines Unternehmens bzw. deiner Marke überschneidet, desto besser.

Die Followerzahl allein dagegen ist begrenzt aussagefähig. Im Gegenteil: häufig punkten Mikro-Influencer mit mehr Authentizität und einem besonders guten Draht zu ihrer Community.

Viele wertvolle Tipps, wie du die richtigen Influencer für dein Unternehmen findest und mit ihnen gemeinsam erfolgreiche Kampagnen durchführst, erhältst du in unserem eBook “Influencer Marketing. Das praktische Handbuch für Social Media Marketer.”

8. Lass dich von Partnern unterstützen

Gemeinsam ist man stärker und in der Tourismusbranche gibt es eine Menge potenzieller Partner. So können Hotels von der Zusammenarbeit mit Touristikverbänden profitieren und andersherum. Kooperationen mit Fotografen sind speziell in Hinsicht auf Instagram immer vorteilhaft und Buchungsportale für viele Anbieter von Unterkünften unverzichtbar. Gerade für Social Media im Tourismus können die richtigen Partner deine Reichweite gewaltig erhöhen.

9. Achte auf hohe Qualität

Manchmal sind authentisch wirkende Handyvideos besser als jedes Hochglanzfoto im Social Media Marketing. Im Tourismus ist diesbezüglich Vorsicht angesagt. Hier spielt die Qualität von visuellen Inhalten eine wichtige Rolle. Schließlich sind die meisten Reisenden auf der Suche nach Schönheit. Ein guter Grund, mit professionellen Fotografen zusammenzuarbeiten und sich nicht auf spontane Schnappschüsse der eigenen Mitarbeiter zu verlassen. Auch bei User-generated Content ist Qualität wichtig.

10. Emotionen wecken und gute Geschichten erzählen

Letztendlich sind es die Emotionen, die uns dazu bewegen, etwas zu kaufen. Das gilt besonders für einen Urlaub. Ein Bild wie das folgende kann deshalb überzeugender sein als jeder Rabatt.

11. Die Zeiten im Blick behalten

Im Tourismus-Business spielen die Jahreszeiten eine wichtige Rolle. Allerdings heißt es dabei: um die Ecke denken. So buchen viele Menschen ihren Sommerurlaub Anfang des Jahres. Dann ist die ideale Zeit, um sie mit Palmen und endlosen Stränden zu verführen.

Genauso gezielt kannst du für die Nebensaison werben. Nutze Instagram oder Facebook, um zu zeigen, warum es an einem Ort im November besonders schön ist oder welche außergewöhnlichen Attraktivitäten dort in der Nebensaison auf Gäste warten.

Social Media wird im Tourismus weiter an Bedeutung gewinnen

Schon heute ist ein Verzicht auf Instagram für viele Reiseanbieter, Tourismusverbände und Hotels kaum denkbar. Dieser Trend wird sich für die Zukunft aller Voraussicht nach verstärken. Schließlich sind junge Generationen längst daran gewöhnt, in sozialen Netzwerken nach Urlaubszielen zu suchen.

Umso wichtiger ist ein gezieltes Social Media Marketing für Unternehmen in der Tourismusbranche. Gezielt heißt in diesem Fall mehr als nette Fotos posten. Denn die Konkurrenz ist groß und eine gute Strategie entscheidend, um sich von ihr abzusetzen.

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