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LinkedIn Personal Branding

Personal Branding: Tipps für persönliche LinkedIn-Profile

LinkedIn eignet sich nicht nur für die Job- beziehungsweise Bewerber:innensuche oder das B2B-Marketing. Die Plattform bietet tolle Möglichkeiten, deine persönliche Marke zu entwickeln und zu stärken.

Durch erfolgreiches Personal Branding erhöhst du deine Sichtbarkeit. Je nachdem, welche Ziele du verfolgst, verbesserst du deine Chancen bei der Jobsuche und bei potenziellen Geschäftspartner:innen oder Kund:innen. Sogar innerhalb von Unternehmen ist eine starke persönliche Marke hilfreich. Zum Beispiel fördert sie das Vertrauen von Mitarbeiter:innen in Führungskräfte.

Hier gehen wir darauf ein,

  • wie Personal Branding auf LinkedIn funktioniert, 
  • welche Strategien es gibt, um deine persönliche Marke zu entwickeln und 
  • warum sich die Mühe lohnt.

Dein LinkedIn-Profil: Tipps für deine digitale Visitenkarte

Dein LinkedIn-Account ist die Zentrale für dein Personal Branding. Umso wichtiger ist es, dass er einen guten Eindruck hinterlässt. Denn wenn dein Profil unprofessionell oder beliebig aussieht, wirst du es schwer haben, dich als Thought Leader zu etablieren. 

Die folgenden Elemente spielen eine zentrale Rolle bei der Profilpflege. 

1. Optische Bestandteile deines LinkedIn-Profils

Ein ansprechendes Profilbild und ein aufmerksamkeitsstarker Header sind die halbe Miete. 

Bei deinem Bild kannst du dich an folgenden Tipps orientieren: 

  • Achte auf eine hohe Auflösung. Es gibt Orte in sozialen Netzwerken, an denen eine hohe Bildqualität zweitrangig oder sogar störend ist. Dein LinkedIn-Profil gehört nicht dazu. 
  • Idealerweise strahlt dein Bild deine persönlichen Markenwerte aus. Eigenschaften wie Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit oder Innovativität sollten sich darin widerspiegeln, angefangen bei der Kleidung bis hin zu Mimik und Haltung. 

Studien zeigen: Ein natürliches Lächeln lässt Personen kompetenter erscheinen. Am besten zeigst du dabei Zähne. Wenn ein breites Lächeln auf Bildern einfach nicht dein Ding ist, entscheide dich für eine dezentere Variante.

LinkedIn Personal Branding: Foto mit Lächeln

Mit einem aufmerksamkeitsstarken Hero-Banner kannst du für Leinwandgefühle sorgen. So wie im folgenden Beispiel:

LinkedIn Personal Branding: Hero Banner

Eine andere Möglichkeit besteht darin, deine zentralen Fähigkeiten und Erfolge im Banner abzubilden.

LinkedIn Personal Branding: Profilbanner mit Schlagworten

In jedem Fall gilt auch hier: Belasse es nicht bei irgendeinem schönen Hintergrund. Bringe zentrale Eigenschaften deiner Personal Brand zum Ausdruck. Überlege dir, welche Farben und Motive dazu passen. Tools wie Canva oder Adobe Spark helfen dir beim Erstellen. Bist du dir unsicher, lohnt sich professionelle Unterstützung. 

Tipp: Dein Unternehmen verfolgt eine Employer-Branding-Strategie? Dann ist es schlau, deinen Kolleg:innen einen Banner im Corporate Design zur Verfügung zu stellen.

2. Info

Visuelle Elemente stechen zwar zuerst ins Auge. Wer es genauer wissen will, wirft aber einen Blick auf die LinkedIn-Beschreibung.

Nutze dieses Potenzial, indem du zum Beispiel

  • Einblick in deinen bisherigen Werdegang gibst,
  • besondere Leistungen und Kenntnisse auflistest, 
  • eine gute Geschichte erzählst und 
  • Humor beweist. 

Das folgende Beispiel hat von allem etwas. Außerdem lässt es seinen Autor authentisch und sympathisch wirken. Auch das ist nicht zu vernachlässigen.

LinkedIn Personal Branding: Ausführliche Profilbeschreibung

Kurz und knackig ist natürlich auch eine Option:

LinkedIn Personal Branding: Kurze Profilbeschreibung

3. Account für die Suche optimieren

LInkedIn ist auch eine Suchmaschine. Wenn du eine höhere Sichtbarkeit in dem Netzwerk erzielen willst, binde relevante Keywords in dein Profil ein, angefangen beim Profiltitel bis zur Beschreibung. Vielleicht lässt sich auch dein Jobtitel um Schlüsselwörter ergänzen. Statt “Projektmanager” könnte es “Projektmanager IT, Services und Schnittstellen” heißen.  

Ohnehin musst du dich in deiner Headline nicht mit einem simplen Jobtitel begnügen, wie das folgende Beispiel zeigt:

4. URL

LinkedIn vergibt für jedes Profil automatisch eine URL. Der Haken: Diese ist lang, nichtssagend und kompliziert. Darum empfehlen wir dir, diese URL so schnell wie möglich gegen eine eigene, einprägsame URL auszutauschen. 

Wie du dabei vorgehst, erfährst du in dieser Anleitung zum Verwalten deiner LinkedIn-URL.

Du willst mehr darüber wissen, wie B2B-Marketing auf LinkedIn funktioniert, wie du ein überzeugendes Unternehmensprofil erstellst und erfolgreich Content Marketing betreibst? Dann lade dir jetzt unser kostenloses E-Book “B2B Marketing im LinkedIn-Universum” herunter.

5. Geheimtipp: Audioaufnahme einsprechen

LinkedIn gibt dir die Möglichkeit, eine Audioaufnahme in dein Profil einzubetten: Das Besondere daran: Besucher:innen hören keine Computerstimme, sondern deine Stimme. Dieses Feature ist eigentlich dazu gedacht, zu demonstrieren, wie man deinen Namen richtig ausspricht. Du kannst es aber auch verwenden, um eine kurze Begrüßung einzusprechen.

Aktuell ist diese Funktion nur in der App verfügbar. Um sie zu nutzen, gehst du folgendermaßen vor: 

  1. Gehe zu deinem Profil in der App.
  2. Wähle das Stift-Symbol.
  3. Gehe dann auf das Stift-Symbol neben dem Lautsprecher-Symbol.
  4. Klicke auf “Neue Aussprache aufnehmen”. 
  5. Gehe auf das große Lautsprechersymbol und halte es gedrückt, während du deinen Namen einsprichst. Wichtig: Du hast zehn Sekunden Zeit. 

Richtig geheim ist dieses LinkedIn-Feature natürlich auch nicht, aber nur wenige wissen davon. Deshalb sticht dein Profil damit aus der Masse heraus. Außerdem fördert es Vertrauen, wenn Profilbesucher:innen deine Stimme hören und von dir direkt angesprochen werden.

So positionierst du dich als Thought Leader auf LinkedIn

1. Deine Personal Brand verorten

Stell dir folgende Fragen, bevor du beginnst, auf LinkedIn zu posten: 

  • Welche Kompetenzen besitzt du und worin bist du besonders gut?
  • Für welche Themen brennst du?
  • Welche Werte sind dir wichtig?
  • Wie möchtest du von anderen wahrgenommen werden?

Antworten auf Fragen wie diese helfen dir, deine persönliche Marke zu definieren. Sie liefern auch eine Ausgangsbasis für eine erfolgreiche LinkedIn-Strategie.

Stell sie dir nicht nur einmal, sondern in regelmäßigen Abständen. Denn auch die Positionierung einer persönlichen Marke sollte man immer wieder überprüfen. 

2. Netzwerke knüpfen

Mit einem ansehnlichen Profil und einer genauen Vorstellung deiner persönlichen Brand kannst du damit beginnen, dein LinkedIn-Netzwerk auf- bzw. auszubauen. 

Der erste Weg führt in der Regel über persönliche Kontakte, Menschen, die du kennst oder zumindest schon einmal getroffen hast. Wahrscheinlich findest du in ihren LinkedIn-Kontakten potenziell wertvolle neue Bekanntschaften.

Wichtig ist: Willst du dich mit Personen verbinden, die dich nicht oder kaum kennen, unterfüttere deine Anfrage mit ein paar Zeilen. Erkläre zum Beispiel, dass du das Buch der betreffenden Person gelesen hast und davon sehr begeistert bist. Oder dass dir ihr Kommentar zu dem Beitrag eine:r gemeinsamen Bekannten imponiert hat. So stehen die Chancen besser, dass deine Anfrage angenommen wird. Mindestens genauso wichtig ist professionelle Zurückhaltung. Mit wilden Verkaufsoffensiven machst du dich schnell unbeliebt.

3. Poste Content mit Mehrwert

Personal Branding heißt nicht prahlen. Wenn du LinkedIn vor allem dazu verwendest, anderen zu erzählen, wie toll du bist, wird sich die (positive) Resonanz in Grenzen halten.

 Erfolgreiche Thought Leader veröffentlichen Inhalte, die andere inspirieren, ihnen helfen, Probleme zu lösen, und wichtige Denkanstöße liefern. Überrasche deine Follower:innen mit kostenlosen Whitepapern und wertvollen Tipps.

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Erstelle Beiträge zu häufigen Fragen aus deinem Themenbereich.

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4. Regelmäßig posten

Wie auf anderen Plattformen ist es auch auf LinkedIn wichtig, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen. Als erstrebenswert gilt eine Frequenz von mindestens einem Post pro Tag. Natürlich schließt dies das Reposten von Inhalten anderer ein. Aber achte darauf, mehrheitlich eigene Inhalte zu veröffentlichen und nicht nur andere zu zitieren. 

Schaffst du nicht?

Dann wähle eine niedrigere Frequenz, aber halte sie konstant durch. 

Ein Hinweis in eigener Sache:

Mit einem Social-Media-Management-Tool wie Swat.io ist regelmäßiges Posten leichter und effizienter. Das gilt noch mehr, wenn du neben LinkedIn auch andere Kanäle bespielen willst. Schließlich kannst du hier an einem einzigen Ort Beiträge planen, auch für einen Monat im Voraus, automatisch veröffentlichen lassen und anschließend analysieren. 

5. Mit anderen interagieren

Engagement ist King. Versuche, mit deinen LinkedIn-Beiträgen Diskussionen anzustoßen. Das gelingt gut, indem du Follower:innen Fragen stellst. Nimm als Ausgangspunkt zum Beispiel ein für deine Zielgruppe relevantes Problem oder einen Gedanken, der dir durch den Kopf geht. 

Denke außerdem daran, Posts von anderen zu kommentieren. Auch dies hat einen großen Effekt auf deine Wahrnehmung und auf die Sichtbarkeit in LinkedIn.

LinkedIn Personal Branding: Diskussionen anstoßen

6. In Gruppen aktiv sein

LinkedIn-Gruppen dienen dazu, sich zu ausgewählten Themen auszutauschen, Expertise einzuholen und wertvolle Beziehungen zu knüpfen. Damit sind sie der perfekte Ort für den Aufbau und die Pflege deiner persönlichen Marke.

Relevante sichtbare Gruppen findest du über die Suchfunktion auf LinkedIn. 

Wichtig ist: Um von Gruppen zu profitieren, musst du aktiv sein. Beteilige dich an Diskussionen, stelle Fragen und gib Antworten. Zeige dein Wissen, indem du andere Gruppenmitglieder unterstützt.  

Thought Leader ist mehr als eine Phrase

Zumindest, wenn du es richtig machst. Befolgst du unsere Tipps und betreibst du systematisch Personal Branding auf LinkedIn, stehen die Chancen gut, mit deiner eigenen Marke Erfolg zu haben.  

Natürlich dauert das ein wenig, aber auch erfolgreiche Unternehmen entstehen schließlich nicht über Nacht.

Ob LinkedIn oder Instagram, Personal Branding, B2B oder B2C, mit Swat.io hast du das perfekte Tool, um deine Ziele im Social-Media-Marketing zu erreichen. Mit übersichtlichem Redaktionsplan, zentraler Ticket Inbox, smarten Automatisierungen, Social Listening und vielen weiteren Features. Starte jetzt einen kostenlosen Test!

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