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Twitter Ads erstellen: Guide 2022

Twitter Ads – der große Guide für Twitter-Anzeigen 2022

Twitter Ads, lohnt sich das?

Die Antwort hängt natürlich von deinem Unternehmen und deiner Zielgruppe ab. Tatsache ist aber: Mit Twitter Ads erreichst du zwar nicht direkt die große Masse, aber die Meinungsführer. Das multipliziert die Wirkung eines Klicks im Idealfall. 

Außerdem wächst der Kurznachrichtendienst stetig und hat sein Angebot für Werbetreibende in den letzten Jahren verfeinert. Heute profitierst du von vielen Möglichkeiten, mit Anzeigen auf Twitter mehr Reichweite zu erzielen und Interaktionen zu fördern.

Starthilfe gefällig? 

In diesem Beitrag erhältst du einen Überblick über Anzeigenformate auf Twitter, die ersten Schritte beim Erstellen von Ads-Kampagnen und Maßnahmen, die dir helfen, mit Twitter Ads deine individuellen Marketingziele zu erreichen. 

Anzeigenformate auf Twitter im Überblick

Twitter bietet dir viele unterschiedliche Anzeigenformate für das Erreichen verschiedener Ziele. 

Aktuell stehen fünf Anzeigenkategorien zur Auswahl.

Promoted Ads

Promoted Ads sind in folgenden Varianten verfügbar:

  • Text Ads sehen aus wie herkömmliche Text-Tweets. 
  • Image Ads enthalten ein Bild und Text.
  • Video Ads bestehen aus einem Video mit Text.

Carousel Ads setzen sich aus bis zu sechs Bildern oder Videos zusammen, durch die Betrachter:innen swipen können. So kannst du zum Beispiel mehrere Produkte, Testimonials oder Vorteile präsentieren oder auch eine Geschichte erzählen. Jedes einzelne Bild oder Video lässt sich als anklickbare Fläche für die Weiterleitung auf eine Landingpage oder eine App-Installation nutzen.

  • Bei Moment Tweets handelt es sich um eine Zusammenstellung mehrerer Tweets. Dieses Format bietet sich beispielsweise für Zusammenfassungen, Kommentare zu einem Thema, Stories oder Unternehmensnachrichten an.

Bis auf das Karussell stehen dir all diese Formate auch für herkömmliche Tweets zur Verfügung. Der Vorteil von Twitter Ads: Du erreichst Nutzer:innen deiner Zielgruppe, die dir noch nicht folgen. Gekennzeichnet sind Promoted Ads durch den Zusatz “gesponsert”. 

Follower Ads

Follower Ads schlagen Nutzer:innen, die dir noch nicht folgen, deinen Account vor. Sie dienen dazu, die Markenbekanntheit zu steigern, die Reichweite deines Twitterprofils zu vergrößern und neue Follower:innen zu gewinnen. Auch diese Twitter Ads sind durch das Wort “gesponsert” gekennzeichnet. 

Twitter Amplify

Das Prinzip von Twitter Amplify erinnert an YouTube-Werbung: Du nutzt die Bekanntheit populärer Publisher, um deine Inhalte einem größeren Publikum vorzustellen. Umgekehrt können Publisher Geld verdienen, wenn sie ihre Videos für Anzeigen öffnen. 

Auch hier hast du die Wahl: 

  • Amplify Pre-Roll bedeutet, deine Videoanzeige wird in das Video eines Publishers integriert. Dabei kannst du aus mehr als 15 Content-Kategorien wählen, damit deine Werbung möglichst von den Richtigen gesehen wird.

Ab einer Länge von 6 Sekunden können User:innen die Anzeige überspringen. 

  • Ein Format, das aktuell nur ausgewählten Werbetreibenden zur Verfügung steht, ist Amplify Sponsorships. Twitter bezeichnet es als “eine anpassbare 1:1-Zuordnung zwischen dir und dem Publisher-Partner deiner Wahl. Das kann Pre-Roll-Anzeigen zu Highlight-Clips, Pre-Roll-Anzeigen vor Live-Videos, gesponserte Moments oder eine Integration deiner Marke in den Publisher-Content umfassen”.

Twitter Takeover

Mach dir keine falschen Hoffnungen: Twitter Takeover heißt nicht, dass du Twitter übernimmst, auch nicht für fünf Minuten. Vielmehr werden deine Werbeinhalte so positioniert, dass sie User:innen sofort ins Auge stechen. 

Deine Marke oder Organisation übernimmt also gewissermaßen einen prominenten Bereich in Twitter.

  • Bei einem Timeline Takeover erscheint deine Twitter Ad ganz oben in der Timeline. 
  • Mit einem Trend Takeover kannst du einen gesponserten Trend prominent im Explore Tab verankern. Klickt ein:e Nutzer:in darauf, sieht er/sie den Trend und die Unterhaltung dazu. 

Wenn du dich für Trend Takeover+ entscheidest, stehen dir zusätzlich zu Trendbeschreibung und Hashtag 6-Sekunden-Videos, Gifs und statische Bilder zur Verfügung.

Twitter Live

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von giphy.com zu laden.

Inhalt laden

via GIPHY

Live-Videos sind ein besonders effizientes Format im Onlinemarketing. Mit Twitter Live kombinierst du ihre Vorteile mit denen einer größeren Reichweite.

Du willst mehr darüber wissen, was Live-Videos in Social Media so besonders macht und wie du ihr Potenzial nutzt? Lies jetzt unseren Blogbeitrag “Mit Live-Videos in Social Media durchstarten – so klappt es”.

Kampagnenziele in Twitter – Übersicht

Wenn du eine Ads-Kampagne auf Twitter erstellst, hast du aktuell die Wahl aus folgenden Kampagnenzielen in 3 Kategorien:

Bekanntheit

Das Kampagnenziel “Reichweite” führt dazu, dass möglichst viele Menschen deine Anzeige sehen. Es bietet sich zum Beispiel an, wenn du ein neues Produkt oder ein Event vermarkten willst. Abgerechnet wird pro 1.000 Impressionen.

Aufmerksamkeit

Unter “Aufmerksamkeit” stehen dir folgende Ziele zur Verfügung: 

  • Videoanzeigen dient dazu, eine Videoanzeige zu promoten. Du zahlst pro Video-View.
  • Pre-Roll-Aufrufe gibt dir die Möglichkeit, Anzeigen in Premium-Content einzubetten. Du zahlst pro View.
  • App-Installationen soll User:innen dazu bringen, deine App zu installieren. Du zahlst pro Installation.
  • Website-Klicks eignet sich, wenn du in erster Linie Traffic auf deine Webseite bekommen willst. Du zahlst pro Klick.
  • Interaktion zielt auf mehr Engagement ab. Du zahlst pro Interaktion. 
  • Follower hilft dir, deine Community zu vergrößern. Du zahlst pro neuem/neuer Follower:in.

Wichtig: Beachte die Voraussetzungen, die du beispielsweise für eine App-Installationskampagne erfüllen musst. 

Conversion

Das Ziel “Erneute App-Interaktionen” richtet sich an Werbetreibende, die User:innen dazu bringen wollen, eine Handlung in Zusammenhang mit ihrer App auszuführen, zum Beispiel sie zu öffnen oder zu aktualisieren.

Tipp: Wenn du dich für ein Ziel interessierst und tiefer einsteigen willst, lohnt sich ein Blick in die Playbooks von Twitter. Hier findest du unter anderem Best Practices für jedes Kampagnenziel.

Twitter-Ads-Kampagne aufsetzen – Anleitung

Wenn du schon Anzeigenkampagnen in Facebook oder Instagram aufgesetzt hast, werden dir Twitter Ads keine Schwierigkeiten bereiten. 

Folgendermaßen gehst du dabei vor. 

1. Zum Ads Manager von Twitter kommst du, wenn du auf “Mehr” in der linken Leiste klickst. Falls du das erste Mal eine Kampagne auf Twitter erstellst, wirst du aufgefordert, dein Land und deine Zeitzone einzugeben. Dann kann es auch schon losgehen.

Twitter Ads erstellen: Menü

2. Wähle dein Kampagnenziel aus.

Twitter Ads: Kampagnenziele

3. Gib einen Kampagnennamen ein, setze dein Budget fest und und gib an, wie die Kosten bezahlt werden (Kreditkarte ist am weitesten verbreitet).

Twitter Ads: Kampagnendetails

4. Im dritten Schritt hast du zunächst die Möglichkeit, eine Ad Group beziehungsweise Anzeigengruppe anzulegen. Das heißt, du führst eine Kampagne mit verschiedenen Anzeigen durch. Twitter zufolge sind Kampagnen mit mehreren Formaten deutlich effizienter als solche mit nur einem.

Außerdem wählst du zwischen verschiedenen Gebotsstrategien:

  • Automatisches Gebot ist oft die beste Lösung, speziell für Einsteiger. Hier optimiert Twitter automatisch dein Gebot. Du erhältst das beste Ergebnis zum niedrigsten Preis. 
  • Mit Zielgebot kannst du einen durchschnittlichen CPA festlegen. Der Vorteil besteht darin, dass deine Anzeigen auch “wertvolleren” Zielen angezeigt werden, ohne dass du die Kontrolle über die Kosten verlierst und mehr ausgibst, als du wolltest.  

Wenn du dich für Höchstgebot entscheidest, legst du ein maximales Gebot fest. Das heißt, dass Twitter beispielsweise keine Platzierung wählt, die teurer ist als 2,50 Euro. Maximum Bid steht nur für die Kampagnenziele „Follower“, „Website-Traffic“, „Reichweite“, „App-Installationen“ und „Erneute App-Interaktionen“ zur Auswahl.

Twitter Ads: Gebotsstrategie

5. Twitter gibt dir viele Targeting-Optionen. Das beginnt bei demografischen Merkmalen wie Geschlecht, Alter und Location und reicht über Devices bis zu Custom Audiences. Außerdem kannst du Zielgruppen nach Interessen oder Conversation Topics definieren und Retargeting durchführen.

Interessante Möglichkeiten eröffnet das Keyword-Targeting. Damit kannst du dein Targeting weiter verfeinern und gezielt User:innen ansprechen, die ausgewählte Keywords in eigenen Tweets verwendet oder mit Tweets interagiert haben, die diese Keywords enthalten. Umgekehrt kannst du Keywords ausschließen.

Twitter Ads: Targeting Funktionen

6. Wähle die Anzeigenplatzierungen aus. Neben Twitter selbst hast du je nach Kampagnenziel die Möglichkeit, deine Ads auch in Twitters Audience Platform ausspielen zu lassen. Das heißt, sie erscheinen in einer Reihe mobiler Apps. 

7. Schließlich erstellst du deine Anzeige, indem du sie neu erstellst oder schon veröffentlichte Tweets promotest. Dann eine letzte Prüfung und es kann losgehen.

Twitter Ads: Creatives erstellen

Tipps für erfolgreiche Twitter Ads

Du startest deine erste Kampagne auf Twitter? Deine bisherigen Versuche liefen nicht so wie erhofft? Die folgenden Maßnahmen helfen dir bei der Optimierung von Twitter Ads:

Anzeigen für Mobiltelefone optimieren

Die meisten Menschen nutzen Twitter auf Mobiltelefonen. Achte deshalb darauf, dass deine Twitter Ads auf dem Smartphone gut funktionieren. Verwende vertikale Bildformate und halte den Text kurz und knackig. 

Aufmerksamkeitsstarke Visuals verwenden

Bis auf die berühmten Ausnahmen, die die Regel bestätigen, erzeugst du am meisten Aufmerksamkeit mit starken visuellen Elementen. Lege deshalb viel Wert auf eine hohe Bildqualität und die Auswahl aufmerksamkeitsstarker Motive für deine Twitter Ads.

Das heißt nicht, die Copy zu vernachlässigen. Im Idealfall ergänzen sich visuelle Elemente und Text so gut wie in folgendem Beispiel.

Klaren Call to Action einbinden

Vergiss nicht, Twitter-Nutzer:innen zu sagen, was sie tun sollen. Ein eindeutiger und prägnanter CTA entscheidet oft mit darüber, ob eine Person auf deine Ad klickt und deine Webseite besucht oder eine App herunterlädt.

Umfragen durchführen

Twitter gibt dir die Möglichkeit, Umfragen durchzuführen, in organischen Tweets oder Twitter Ads. Diese Funktion ist hervorragend dafür geeignet, User:innen zu Interaktionen mit deiner Marke zu bewegen und wertvolle Informationen über deine Zielgruppe zu erhalten.

Mehrwert bieten

Kommuniziere einen Mehrwert. Ob Giveaways, Rabatte oder Content mit wertvollen Tipps, Belohnungen motivieren dazu, eine Handlung auszuführen.

Videos verwenden

Du hast es wahrscheinlich geahnt: Videos sind ein wichtiges Format für Twitter Ads. Wenn immer möglich, integriere sie in deine Strategie.

Analysieren und optimieren

Mithilfe des Kampagnen-Dashboards kannst du die Performance deiner Twitter Ads einsehen und vergleichen. Twitter selbst empfiehlt, mehrere Tweets in Ads-Kampagnen aufzunehmen und einzelne Bestandteile zu variieren, zum Beispiel Bilder, Buttons oder Text. So gibst du dem Algorithmus mehr Auswahlmöglichkeiten.

Weil Aktualität auf Twitter noch ein bisschen wichtiger ist als in anderen Netzwerken, aktualisiere deine Ads regelmäßig. 

Twitter Ads ja oder nein?

Im Vergleich mit Facebook oder Instagram werden Twitter Ads oft vernachlässigt. Gerade darin liegt eine Chance. Denn während dir Twitter auf der einen Seite eine große Auswahl an Anzeigenformaten und Targeting-Funktionen bietet, ist die Konkurrenz geringer als auf manch anderen Plattformen.

Das kann es dir leichter machen, Aufmerksamkeit zu generieren. Wenn deine Zielgruppe auf Twitter aktiv ist und du unsere Tipps für die Gestaltung von Twitter Ads beachtest, lassen sich beachtliche Ergebnisse erzielen.

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