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Instagram ist eine App, mit der User Bilder und Videos hochladen und mit ihren Followern teilen können. Außerdem kann man anderen Usern folgen und sieht deren hochgeladene Inhalte im eigenen Newsfeed. Instagram bietet eine Auswahl an Filtern und Funktionen an, mit denen man schnell und einfach die eigenen Inhalte bearbeiten kann. Außerdem setzt die Plattform stark auf die Verwendung von Hashtags.

Instagram ist ausschließlich als mobile App konstruiert, was bedeutet, dass Inhalte nur von Mobilgeräten aus geteilt werden können, nicht aber über den Browser (wie das zum Beispiel bei Facebook oder Twitter möglich ist). Die Instagram App kann kostenlos für Android und iOS heruntergeladen werden.

Geschichte

Instagram wurde von den Software-Entwicklern Kevin Systrom und Mike Krieger in San Francisco programmiert und kam im Oktober 2010 für das iPhone auf den Markt. Anderthalb Jahre später veröffentlichte das Team die Android-Version der App. Beinahe zeitgleich wurde bekannt, dass Facebook die Instagram App für eine Rekordsumme von einer Milliarde Dollar kaufen würde. Seit September 2012 gehört Instagram offiziell zu Facebook.[1]

Mit dem Wechsel zu Facebook ist Instagram um diverse neue Features erweitert worden, die dem Geschäftsmodell von Facebook entsprechen und Instagram für Unternehmen attraktiver machen. Eine der wichtigsten Erweiterungen ist die Möglichkeit, Beiträge zu boosten und so ein größeres Publikum zu erreichen. Zudem können über den Facebook Business Manager Werbekampagnen auch auf Instagram geschaltet werden.
Die User-Zahlen von Instagram sind kontinuierlich gestiegen und erreichten im Juli 2018 eine Milliarde aktive Nutzer. [2]

Besonderheiten/Vorteile von Instagram

Als bild- und videolastiges Netzwerk, das auf schnelles Posten und einfache Bedienbarkeit setzt, bietet Instagram Usern die Möglichkeit, schnell und unkompliziert Inhalte zu verbreiten und so im Gespräch zu bleiben. Durch die richtige Verwendung von Hashtags und das Verlinken anderer User-Konten kann auf unkomplizierte Weise ein großes Publikum erreicht werden.

Zudem ist die Instagram Community jünger als die von Facebook und sehr engagiert. Mitglieder im Alter bis 25 verbringen im Durchschnitt mehr als eine halbe Stunde täglich auf Instagram, ältere User hingegen nur 24 Minuten. 80 Prozent aller User folgen mindestens einem Unternehmen, und der virale Charakter von Instagram sorgt dafür, dass Posts von Unternehmen weit über ihre eigene Follower-Base hinaus gesehen werden: Zwei von drei Besuchern eines Unternehmensprofils sind keine aktiven Follower dieses Unternehmens. Dadurch ergibt sich auf Instagram auch ohne kostenpflichtige Werbemaßnahmen eine höhere Sichtbarkeit für Brands, Celebrities und Influencer. [3]

Ein weiterer Vorteil von Instagram gegenüber Facebook liegt im hohen Engagement. Laut Statistiken vom Juli 2018 liegen die Engagement-Raten auf Instagram im Durchschnitt zehnmal höher als die auf Facebook. Auch die Interaktionsraten sind auf Instagram deutlich besser, vor allem bei Accounts mit vielen Followern. [4]

Kritik an Instagram

Wie bei den meisten sozialen Netzwerken sind die Privatsphäreeinstellungen von Haus aus öffentlich. Eine Einschränkung muss vom User manuell vorgenommen werden. Zudem liegt die Verantwortlichkeit für die geteilten Inhalte beim User, der sich im Klaren darüber sein muss, dass alle Fotos und Videos kopiert und im Netz weiterverbreitet werden können.

Da Instagram eines der beliebtesten Influencer-Medien ist, hat das Netzwerk sich mit neuen Formen der getarnten Werbung auseinandersetzen müssen. Deswegen hat Instagram Richtlinien eingeführt, nach denen User bestimmte Posts als Werbung markieren müssen, falls sie dort Produkte oder Marken präsentieren, von denen sie ein Incentive erhalten haben. Teilweise ist die Umsetzung dieser Regelungen noch nicht ganz ausgearbeitet, weil eine genaue Unterscheidung zwischen Information, persönlicher Meinung und Werbung nicht immer möglich ist. Deswegen kommt es bisweilen zur Sperrung von augenscheinlich nicht werblichen Posts.

Überblick Funktionen für Privatpersonen

Privatpersonen können auf Instagram jederzeit und uneingeschränkt

  • andere User finden und ihnen folgen
  • Bilder und Bildserien posten
  • Videos von maximal 60 Sekunden Länge posten
  • die Filter und Bearbeitungs-Tools für Bilder und Videos benutzen
  • Bilder und Videos in ihren Stories posten (dort sind sie dann für einen Tag sichtbar und verschwinden danach aus dem Story-Feed)
  • Beiträge anderer User in den Stories teilen
  • Beiträge anderer User liken und kommentieren
  • Hashtags und Nametags verwenden
  • das Instagram-Konto mit dem eigenen Fabeook-Konto verbinden und Beiträge auf beiden Netzwerken posten

Überblick Funktionen für Unternehmen

Instagram bietet vor allem im B2C-Geschäfte eine gute Möglichkeit, mit Kunden in Kontakt zu bleiben und neue Kunden zu gewinnen. Deswegen gibt es seit 2016 (in Deutschland seit Mitte 2018) die Möglichkeit, das eigene Instagram-Konto in ein Unternehmenskonto umzuwandeln. Zusätzlich zu den Funktionen eines Privatkontos können Unternehmen dann:

  • sowohl im Feed als auch in den Stories Werbeanzeigen schalten
  • ihre Werbeanzeigen mit Links versehen, die von Instagram auf eine Webseite führen
  • besondere Statistiken einsehen
  • Kontaktmöglichkeiten hinzufügen

Quellenangaben

[1] Erxleben, Christian, Raketenhafter Aufstieg von 0 auf 700 Mio.: Die Geschichte von Instagram, Basic thinking, abgerufen am 15.08.2019
[2] Roth, Philipp, Offizielle Nutzerzahlen: Instagram in Deutschland und weltweit, AllFacebook.de, abgerufen am 15.08.2019
[3] Firsching, Jan, Instagram Statistiken für 2019: Nutzerzahlen, Instagram Stories, Instagram Videos & tägliche Verweildauer, Futurebiz, abgerufen am 15.08.2019
[4] Leone, Chris, Which Social Media Sites Get The Most Engagement?, webstrategies, abgerufen am 15.08.2019

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