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YouTube-Video erstellen und planen: erfolgreiches YouTube Marketing 2023

TikTok hin oder her, YouTube ist immer noch die Video-Plattform Nummer eins und nicht nur das, sondern auch die am zweithäufigsten besuchte Website weltweit. Unternehmen können dieses Potenzial nutzen, um die unterschiedlichsten Zielgruppen zu erreichen.

Dabei sind das Erstellen und Veröffentlichen erfolgreicher YouTube-Videos weniger kompliziert als oft befürchtet. Du brauchst weder ein riesiges Budget noch eine professionelle Filmcrew, um deine Zielgruppe zu begeistern. Was du wirklich brauchst und wie du es richtig einsetzt, um mit kleinen Mitteln große Wirkung zu erzielen, klären wir hier. Außerdem beschreiben wir dir Schritt für Schritt, wie du dein YouTube-Video veröffentlichst.

YouTube-Video erstellen

Format wählen

Schritt 1 besteht darin, den Inhalt und die Art des Videos festzulegen. 

Aktuell sind folgende Formate auf YouTube besonders beliebt:

  • Produktbewertungen
  • How-to-Videos beziehungsweise Tutorials
  • Q&As
  • Interviews
  • Comedy-Videos
  • Haul- und Unboxing-Videos
  • Erklärvideos
  • Musikvideos

Daneben ist YouTube die richtige Plattform, um einen aufwendig produzierten Imagefilm zu präsentieren. Aber das tust du, wenn überhaupt, nur einmal alle 5 Jahre. Die meisten Formate für regelmäßiges YouTube Marketing lassen sich mit deutlich weniger Aufwand realisieren. 

Entscheidend ist, dass Videos zu deiner Marke (wichtig) und den Bedürfnissen deiner Zielgruppe (noch wichtiger) passen

Der SEO-Spezialist Ahrefs zeigt, wie sich mit einfachen Mitteln reichweiten- und interaktionsstarke Tutorials erstellen lassen. Einige aussagekräftige Grafiken, Bildschirmaufnahmen und ein sympathischer Sprecher, fertig.

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Video laden

Die richtige Ausrüstung

Smartphone, mit dem ein Social Media Video aufgenommen wird

Apropos Aufwand: Für manche YouTube-Videos ist es hilfreich, eine gute Kamera zu haben, in anderen Fällen reicht ein hochwertiges Smartphone oder eine Webcam aus. 

Davon abgesehen empfehlen wir folgendes Zubehör:

  • ein externes Mikrofon für eine gute Sprachqualität
  • Beleuchtung
  • ein Videobearbeitungsprogramm

Software zum Erstellen und Bearbeiten von Videos gibt es in großer Zahl. Das Angebot reicht von einfachen Chrome-Erweiterungen und Smartphone-Apps bis hin zu Profiwerkzeugen wie Shotcut oder Adobe Premiere und Co. Bereits mit Ersteren lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen. Zweitere bieten mehr Möglichkeiten, setzen aber auch mehr Know-how voraus. 

Denke daran: Oft ist weniger mehr. Zu viel Klimbim lenkt schnell vom Wesentlichen ab. 

Script erstellen

Falls du geplant hast, dich nun einfach vor die Kamera zu stellen und draufloszureden, haben wir eine klare Empfehlung für dich: Mach es nicht! Denn falls du nicht die oder der geborene Entertainer:in bist, wird das Resultat wahrscheinlich mäßig überzeugend ausfallen. 

Besser ist es, vorher ein Script zu erstellen. In seiner einfachsten Form hat dieses zwei Spalten:

  • eine Spalte für die Bildeinstellungen und
  • eine Spalte für den Sprechertext beziehungsweise die Dialoge. 

Dazu kann zum Beispiel noch eine Spalte für Kommentare kommen. 

Es gibt aber auch andere Ansätze für Video-Scripts, wie das folgende Beispiel zeigt.

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Video laden

Je nachdem, was für eine Art von Video du entwickelst, kannst du dich beim Aufbau von Scripten zum Beispiel an der AIDA-Formel oder auch an Storytelling-Konzepten orientieren. Achte in jedem Fall darauf, dass dein Video kurz und knackig ist, sofort Aufmerksamkeit weckt und eine klare Handlungsaufforderung am Ende beinhaltet. Formuliere aktiv und gut verständlich. 

Wenn dein Script fertig ist, nimm dir Zeit für den Feinschliff. Lies es ein paar Mal beziehungsweise teste es zusammen mit Kolleg:innen aus. 

Darüber, wie lang ein YouTube-Video sein sollte, gehen die Meinungen auseinander. Letztendlich lässt sich diese Frage nicht allgemein beantworten. Denn während für manche Inhalte ein Short das richtige Medium ist, erfordern andere Themen mindestens 10 Minuten oder länger. Oft besteht die Möglichkeit, lange Tutorials in eine Serie mit kleinen Häppchen herunterzubrechen. So können User:innen schrittweise vorgehen oder sich die Inhalte heraussuchen, die sie am meisten interessieren. 

Lerne jetzt, wie du das Potenzial von YouTube mit der Macht von Storytelling verknüpfst. In unserem kostenlosen Webinar “Storytelling mit YouTube-Videos – Von der Content-Strategie zur fertigen Kampagne” bekommst du einen detaillierten Fahrplan von der Ideenfindung bis zur Umsetzung von Storytelling-Kampagnen.

Tipps für die Videoerstellung

Oft machen Kleinigkeiten beim Filmen einen großen Unterschied für das Ergebnis. Dazu gehören folgende:

  • Achte darauf, dass keine störenden Elemente vom eigentlichen Geschehen ablenken. Wird das Video in einem Büro gedreht, platziere die Hauptperson vor einem ruhigen Hintergrund. 
  • Berücksichtige den Lichteinfall. Beispielsweise ist es wenig empfehlenswert, Personen vor einem Fenster zu filmen. Vermeide Schatten.
  • Variiere die Position von Sprecher:innen öfter einmal. Positioniere sie nach der Zwei-Drittel-Regel rechts oder links in einen dreigeteilten Rahmen.
  • Wenn du Bildschirmaufnahmen integrierst, räume vorher deinen Desktop auf und blende alles aus, was vom Eigentlichen ablenkt. 

Die Nachbearbeitung

In der Nachbearbeitung gibst du Videos vor der Veröffentlichung den letzten Schliff. Besonders wichtig ist es beispielsweise, Übergänge schön zu gestalten, überflüssiges Material zu entfernen und Elemente wie Musik hinzuzufügen. 

YouTube-Videos planen und veröffentlichen

Dein Video ist fertig. Jetzt geht es darum, den Clip in deinem Kanal zu veröffentlichen beziehungsweise zu planen und automatisch veröffentlichen zu lassen. 

Dafür hast du zwei Möglichkeiten. 

Mit YouTube selbst

Um dein Video in YouTube selbst hochzuladen, gehst du folgendermaßen vor. 

  1. Melde dich in YouTube Studio an.
  2. Gehe oben rechts auf “Erstellen” und dann auf “Videos hochladen”.
  3. Wähle die Datei aus und gib Details dazu ein. 
  4. Nun kannst du unter “Sichtbarkeit” “Veröffentlichungszeitpunkt festlegen” auswählen. 
  5. Stelle Datum, Uhrzeit und Zeitzone ein. 
  6. Gehe auf “Planen”. 

Fertig. Natürlich hast du auf diesem Weg auch die Möglichkeit, dein Video gleich zu veröffentlichen.

Mit Drittanbieter-Tools

Alternativ zum Upload über YouTube selbst kannst du ein Drittanbieter-Tool verwenden. Ein umfassendes Social Media Management Tool wie Swat.io hat den Vorteil, dass du Inhalte für alle deine Plattformen an einem zentralen Ort planen und veröffentlichen (lassen) sowie analysieren kannst. Dasselbe gilt für das Lesen und Bearbeiten von Kommentaren. 

In Swat.io fügst du zu diesem Zweck einfach deinen YouTube-Kanal hinzu. Anschließend kannst du sowohl Shorts als auch ausgewachsene YouTube-Videos hochladen und in deinen Redaktionsplan integrieren. 

Videos vorab bewerben und noch mehr Interaktion erzielen

Stell dir vor, du erstellst ein rundum perfektes YouTube-Tutorial und keiner sieht es sich an. 

Damit es nicht so weit kommt und deine Videos für deine Zielgruppe sichtbar sind, befolge diese Ratschläge:

  • Bewirb dein YouTube-Video auf anderen Kanälen, zum Beispiel mit Teasern auf Facebook oder LinkedIn oder auch mit Links auf deiner Unternehmenswebsite.
  • Integriere wichtige Keywords in Titel und Beschreibung.
  • Erstelle ein aufmerksamkeitsstarkes Thumbnail.
  • Achte auf einen starken Einstieg, damit User:innen nicht gleich wieder abbrechen. 
  • Fordere Zuschauer:innen am Ende des Videos dazu auf, einen Kommentar und ein Like zu vergeben.

All das wirkt natürlich nur, wenn eine zentrale Voraussetzung erfüllt ist: Dein Video ist für deine Zielgruppe relevant. 

YouTube SEO ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen YouTube-Strategie. Aber was heißt das überhaupt? Erfahre jetzt mehr darüber, wie YouTube SEO in der Praxis funktioniert, und lies unseren Ratgeber “YouTube SEO: Mit diesen Tipps ranken deine Videos besser”.

Übung macht den Meister

Erfolgreiche YouTube-Videos zu erstellen, ist kein Hexenwerk. Andererseits fällt kein Meister vom Himmel. Vielleicht merkst du nach den ersten Gehversuchen, dass deine Scripts straffer ausfallen sollten, du mehr auf die Beleuchtung achten solltest oder die verwendete Webcam nicht gut genug für den Job ist. Dann verwende diese Erkenntnisse, um deine YouTube-Strategie Schritt für Schritt zu verbessern

Analysiere auch wichtige Kennzahlen für deine YouTube-Videos. Das kannst du entweder über YouTube selbst oder über ein Drittanbieter-Tool machen. Hier gilt einmal mehr: Mit einem Drittanbieter-Tool hast du eine kanalübergreifende Übersicht. Schließlich steht YouTube nicht allein im Marketing-Mix, sondern lässt sich am besten in Relation zu deinen anderen Kanälen setzen. 

Egal ob YouTube, LinkedIn oder Instagram, mit Swat.io behältst du immer den Überblick über alle deine Social-Media-Kanäle. Probier es jetzt gleich kostenlos aus!

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