Social Media Content: Tipps zum Recyceln und Wiederverwenden von Content

Social Media Content recyceln: 7 Tipps, wie du aus Altem Neues machst

Zu den großen Herausforderungen im Social Media Marketing gehört es, ständig neuen Content zu produzieren. Teams, die mehrere Plattformen bespielen, kommen dabei schnell ins Schwitzen.

Wenn es dir genauso geht, haben wir eine gute Nachricht für dich: Content muss nicht immer neu sein. Du kannst auch auf sogenanntes Content-Recycling beziehungsweise Content Repurposing zurückgreifen. Das heißt, du wandelst alten in neuen Content um. 

Wie diese Form des Recyclings funktioniert, wie sie zu einer nachhaltigen Social-Media-Strategie beiträgt und wie du verhinderst, dass sich deine Zielgruppe langweilt, damit beschäftigen wir uns hier.

Welche Vorteile hat es, Content mehrfach zu verwenden?

Von einem geschickten Content Recycling profitierst du auf mehreren Ebenen:

  • Einen zentralen Vorteil haben wir schon angesprochen: Du musst nicht immer für jeden Kanal “neue” Inhalte erstellen.
  • Du sparst Zeit und Ressourcen.
  • Content Recycling verschafft wertvollen Inhalten mehr Reichweite. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du nur einen Bruchteil deiner Zielgruppe erreichst, postest du dein liebevoll erstelltes Video-Tutorial ein einziges Mal auf Facebook.

Aber ist es nicht langweilig für deine Follower, zweimal dasselbe zu sehen? Wenn du heute etwas auf Instagram veröffentlichst und nächste Woche das selbe an selber Stelle, ja. Anders sieht es aus, wenn du das Alte in eine neue Form bringst.

7 Tipps für das Content-Recycling

1. Micro Content erstellen

Eine bewährte Strategie des Content-Recyclings besteht darin, aus langen Inhalten Häppchen zu machen. Sehr gut funktioniert das mit Blogartikeln, die aus verschiedenen kurzen Absätzen bestehen. Nimm einen dieser Absätze und erstelle daraus einen eigenen Post. Speziell für Twitter genügt unter Umständen eine Überschrift oder ein Zitat. So lässt sich ein langer Ratgeber immer wieder verwenden.

Auch längere Videos lassen sich  in kurze Clips beziehungsweise Teaser umwandeln, wie es die BBC in folgendem Beispiel tut.

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Der Podcast Queen Business bewirbt neue Episoden mit Snippets auf Instagram:

2. Aus kurzen Beiträgen langen Content erstellen

Content Recycling funktioniert auch umgekehrt: indem du kurze Inhalte in langen Content umwandelst. Fasse zum Beispiel einzelne Tipps zu einem Blogartikel zusammen und bewerbe diesen über Social Media. Oder verwende sie als Basis für eine Infografik.

3. Inhalte auf anderen Plattformen teilen

Wahrscheinlich erreichst du auf Instagram einen anderen Teil deiner Zielgruppe als auf Pinterest. Damit Inhalte möglichst viel Reichweite erzielen, poste sie in verschiedenen Kanälen. Pinterest eignet sich dafür besonders gut. Deine Inhalte erzielen auf dem Netzwerk auch noch Wochen und Monate nach der Veröffentlichung Reichweite und Klicks.

Wichtig dabei: Übernimm den Content nicht eins zu eins, sondern passe ihn an die Zielplattform an. So sieht er “organisch” aus und erzielt mehr Wirkung. Außerdem unterscheiden sich die Formatvorgaben von Plattform zu Plattform, ebenso wie Wording und Bildsprache. 

Für Pinterest bedeutet das:

  • Verwende eine größere Schrift als auf Instagram oder Facebook.
  • Integriere zentrale Keywords in Titel und Beschreibung.
  • Lege Wert auf eine gute Bildqualität und bevorzuge Makroaufnahmen.
  • Nutze neue Formate wie Story Pins.
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4. Formate umwandeln

Von Text zu Bild zu Video oder umgekehrt, manche Inhalte lassen sich in verschiedenen Formaten darstellen.

Zum Beispiel kannst du

  • längere Texte in Infografiken umwandeln
  • aus Statistiken einen (kurzen) Text machen
  • Videos in einen Podcast verwandeln
  • Ausschnitte aus Live Videos im Feed posten

Zugegeben ist diese Art des Content Recyclings etwas aufwendiger. Dafür lassen sich damit tolle Ergebnisse erzielen, die ganz und gar nicht nach Recycling aussehen. 

Zudem ist es es gut möglich, dass eine Infografik besser ankommt als ein Text. Du kannst auch beides verbinden, indem du einmal mit einem Textausschnitt und einmal mit einer Infografik auf denselben Blogartikel verweist. Auch auf diese Art holst du unterschiedliche Nutzergruppen ab und vermeidest es, zweimal dasselbe zu posten.

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Tipp: Visuelle Inhalte sind Trumpf in Social Media. Wenn immer möglich, verwende auch für Tweets Bilder oder Videos.

5. Älteren Content aktualisieren

Nicht nur in Hinsicht auf Social Media ist es sinnvoll, ältere Blogbeiträge von Zeit zu Zeit zu aktualisieren. Dadurch verhinderst du, dass sie veraltete Informationen enthalten, NutzerInnen einen schlechten Eindruck bekommen und sogar das Ranking deiner Webseite leidet.

Zusätzlich eröffnen Updates Möglichkeiten für sinnvolles-Content Recycling. Schließlich hast du damit einen guten Grund, einen Text, eine Grafik oder ein Video neu zu posten. NutzerInnen wiederum haben einen guten Grund, den Inhalt (noch einmal) anzusehen. 

Vielleicht ist auch gerade in deiner Community ein Thema aufgekommen, zu dem du schon einmal ein Tutorial verfasst hast. Das ist der perfekte Anlass, darauf hinzuweisen. 

Tipp: Wenn du alte Beiträge recycelst, prüfe, ob darin enthaltene Links noch aktuell sind, bevor du Nutzer ins Leere leitest. 

6. Nostalgie bedienen

Niemand ist gefeit gegen das Bedürfnis, alte Urlaubsfotos aus dem Schrank – oder dem digitalen Ordner – zu holen und in Nostalgie zu schwelgen. Gemeinsam mit anderen fühlt sich das noch besser an.

Hashtags wie #throwback oder #throwbackthursday bedienen die Lust an alten Zeiten. Neben stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Bildern aus Dekaden vor der Erfindung des Internets eignet sich dafür alter Content. Idealerweise steht dieser in Verbindung mit einem aktuellen Ereignis oder Datum.

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Durch die Einführung von Throwback Days kannst du aus Nostalgie-Posts eine Serie machen. Damit installierst du auch gleich einen Anlass, um jeden Donnerstag einen alten Post wieder zu veröffentlichen.

7. Variationen

Speziell auf Twitter arbeiten viele Accounts erfolgreich mit Variationen:

Tipps für Variationen sind: 

  • Formuliere einen Tweet auf verschiedene Arten.
  • Zitiere dich selbst.
  • Stelle frühere Aussagen in einen neuen Kontext.

Aber Vorsicht: Auch wenn man das an mancher Stelle liest, verzichte unbedingt darauf, Tweets einfach zu kopieren. Das ist laut Twitters Richtlinie zu Plattformmanipulation und Spam verboten. 

Alter und neuer Content sollten sich die Waage halten 

Content Recycling ist eine gute Möglichkeit, Lücken im Redaktionsplan zu stopfen und mehr Reichweite zu erzielen. Aber dabei kommt es entscheidend auf das Wie an. 

Achte auch darauf, dass nicht 80 % deines Contents recycelt ist. Denn zu plattes und ständiges Wiederverwerten von Altem bringt die Gefahr mit, dass NutzerInnen sich gelangweilt abwenden.

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