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Social Media News 2023: Der große Jahresrückblick

2023 war ein bewegtes Jahr, auch auf der Social-Media-Bühne. Ob Twitter-Dramen oder der beeindruckende Siegeszug von ChatGPT und Co, über Langeweile konnten sich Social Media Manager:innen nicht beklagen. 

Hier haben wir einen Überblick über die wichtigsten Social-Media-Trends 2023 zusammengestellt. So kannst du maßgebliche Neuigkeiten Revue passieren lassen oder sogar im Nachhinein entdecken. Teilweise ist dieser Rückblick auch ein Ausblick auf das, was im nächsten Jahr (noch) wichtiger wird. 

Der Megatrend AI im Social Media Marketing

KI-Tools gibt es schon länger. Aber mit dem im November 2022 der Öffentlichkeit vorgestellten ChatGPT begann ein neues Kapitel in ihrer Geschichte. 2023 zog künstliche Intelligenz zum ersten Mal auf breiter Basis ins Arbeitsleben ein. Das gilt auch für das Social Media Marketing

Während Tools wie ChatGPT, Neuroflash oder Swat.io AI neue Möglichkeiten bei der Erstellung und Optimierung von Texten eröffneten, machten Midjourney oder Adobe Firefly deutlich, warum Stockfotos in naher Zukunft überflüssig sein könnten. Auch im Community Management kommt vermehrt KI zum Einsatz, zum Beispiel bei der automatischen Erkennung von Spam auf Social-Media-Plattformen.

Unsere Empfehlungen: 

  • Künstliche Intelligenz wird weiter zu den großen Social-Media-Trends gehören. KI-Tools ersetzen zwar Social Media Manager:innen oder Designer:innen nicht, sie können aber den Aufwand in vielen Bereichen reduzieren und sogar die Kreativität fördern. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI im Social Media Management auseinanderzusetzen. 
  • Was sich erst mal nicht ändern wird, ist, dass die Erzeugnisse von KI-Tools von Menschen geprüft und optimiert werden müssen. Nur so entfaltet sich ihr Potenzial und nur so vermeidest du peinliche Missgeschicke. 

Der Aufstieg von Sinnfluencer:innen und Corporate Influencer:innen

Influencer:innen sind aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken. 2023 machten zwei Kategorien von sich reden, die sich vom Influencer-Prototyp unterscheiden.

  • Sinnfluencer:innen setzen ihre Reichweite ein, um Bewusstsein für Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder Gleichberechtigung zu schaffen. Konsum steht dabei nicht im Vordergrund. Allerdings arbeiten auch Sinnfluencer:innen mit ausgewählten Unternehmen zusammen und bewerben Produkte. Dabei ist Fingerspitzengefühl notwendig, weil die Community dieser Influencer:innen sehr sensibel für Greenwashing ist. 
  • Corporate Influencer:innen sind Mitarbeitende eines Unternehmens, die als Markenbotschafter:innen auf Social Media aktiv sind. Sie wirken oft sehr authentisch. Neben Unternehmen setzen auch Behörden oder Kommunen sie ein. 

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Kurzvideos gewinnen weiter an Bedeutung

Ob TikTok, Instagram oder YouTube, Kurzvideos setzten 2023 ihren Siegeszug über fast alle Social-Media-Plattformen hinweg fort. Das beschränkt sich nicht auf 30 Sekunden lange Videos. Es bedeutet auch nicht, dass ausführliche YouTube-Tutorials keinen Sinn mehr machen. 

Aber der Trend geht klar hin zu Video-Häppchen, die sich schnell, nebenbei und gerne in Schleife konsumieren lassen. Weil auch die Vorliebe für Authentizität anhält, ist für die Videoerstellung kein teures Equipment notwendig. 

Dabei beschränken sich die Möglichkeiten von Kurzvideos keineswegs auf Sketche, Lipsynching und Tanzvideos. Die Videoserie “nicetoknow” des WDR beweist, dass Kurzvideos auch informativ sein können. 

@nicetoknow 😳 Krass, wie weit die Schulen gehen mussten! #schule #eingeschneit #schnee #schneechaos #badschwalbach #wiesbaden #feuerwehr ♬ Originalton – nicetoknow

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Neuigkeiten rund um Twitter

Das ehemalige Twitter, heute X, hat sich 2023 zum Social-Media-Sorgenkind entwickelt. Seit Elon Musk die Plattform übernommen hat, hat sie sich grundlegend gewandelt. Das fängt beim Namen an und schließt neue, teure Verifizierungsangebote ein. 

Für negative Schlagzeilen sorgte neben fragwürdigen Tweets von Musk selbst der laxe Umgang des Netzwerks mit Hassrede sowie antisemitischen und rassistischen Äußerungen. Teilweise tauchten rechtsradikale Inhalte neben Anzeigen von Unternehmen wie Apple, IBM und Disney auf. Eine Folge davon ist, dass sich viele namhafte Werbekunden von X abwenden. Die wenigen verfügbaren Zahlen deuten darauf hin, dass auch die Anzahl der aktiven Nutzer:innen und Besucher:innen im letzten Jahr stark gesunken ist. 

Gleichzeitig machten Plattformen wie Mastodon, Bluesky und Threads als potenzielle Twitter-Nachfolger von sich reden. Allerdings können vor allem die Nutzerzahlen der ersten beiden Plattformen noch lange nicht mit der von X mithalten. 

Unsere Empfehlungen:

  • Wie sich das Twitter-Drama weiter entwickelt, bleibt abzuwarten. In jedem Fall hat die Plattform an Bedeutung für Unternehmen verloren. 
  • Während Mastodon allein wegen seiner Struktur eingeschränktes Potenzial für die kommerzielle Nutzung bietet, lohnt es sich für Unternehmen, Bluesky Social und Threads im Auge zu behalten. Ein Account auf Bluesky lässt sich aktuell nur mit Einladungslink eröffnen und Threads startet gerade erst in der EU. Vielleicht kristallisiert sich wirklich aus einem Social-Media-Trend ein X-Konkurrent heraus.

Neue Features auf Meta

Im Meta-Universum gab es 2023 unter anderem folgende Neuigkeiten:

  • Meta Verified: Kostenloses Häkchen war gestern. 2023 brachte Meta sein neues Verifizierungsangebot Meta Verified nach Europa. Das gibt es in einer Variante für Creators und Unternehmen und es ist nicht billig. Aktuell zahlen Unternehmen 21,99 US-Dollar pro Verifizierung. Wer einen Facebook- und einen Instagram-Account verifizieren lassen will, zahlt zweimal. Dafür erhält man neben einem Echtheitsnachweis besondere Sicherheitsfunktionen und mehr Sichtbarkeit.
  • Instagram Broadcast Channels: Instagram Broadcast Channels stellen eine spannende neue Form der One-to-many-Kommunikation auf der Plattform dar. Creators können sie nutzen, um Updates an Abonnent:innen zu schicken. Für Business Accounts steht die Funktion noch nicht zur Verfügung. 
  • Kommentare in Instagram Stories: Länger war es im Gespräch, jetzt ist es Wirklichkeit. Social-Media-Nutzer:innen können Kommentare für alle sichtbar in Instagram Storys teilen. Das könnte spannende Optionen für die Interaktion zwischen Marken und ihrer Community eröffnen.
  • Mehr Fotos: Obwohl Reels nach wie vor einen Höhenflug verzeichnen, gab es in diesem Jahr wieder mehr Fotos im Feed zu sehen. Damit will sich Instagram ein Stück weit auf seine Anfänge besinnen und vielleicht auch auf die Beliebtheit von Apps wie BeReal reagieren. 

Eine Übersicht über aktuelle Verifizierungen sowie damit verbundene Funktionen und Kosten erhältst du in unserem Beitrag “Social Media Verifizierung 2024: So funktioniert sie auf verschiedenen Plattformen”.

Neue Features auf TikTok

Falls irgendjemand noch Zweifel hatte, hat 2023 endgültig bewiesen: TikTok ist keine Nischen- oder Newcomer-Plattform mehr, sondern ein Social-Media-Schwergewicht. Das Netzwerk zählt mittlerweile mehr als eine Milliarde monatlich aktive Nutzer:innen. 20,9 Millionen davon befinden sich in Deutschland und 2,1 Millionen in Österreich. 

Weil Stillstand auch in dieser Situation keine gute Option ist, führt TikTok fortlaufend neue Features ein. Dazu gehört seit Kurzem ein Künstler-Account, mit dem Musiker:innen ihre Musik auf der Plattform bewerben können. Außerdem experimentiert TikTok mit längeren, bis zu 15 Minuten dauernden Videos. 
Wenn User:innen keine Lust haben, Videos oder Fotos zu produzieren, können sie jetzt sogar Text-Posts veröffentlichen. Wie gut diese Option ankommt, bleibt abzuwarten.

@keenyakelly How To Create A Text Post #textposts #howtocreatetextposts ♬ What Was I Made For? [From The Motion Picture „Barbie“] – Billie Eilish

2023 war auch ein Jahr, in dem immer mehr Unternehmen auf TikTok aktiv wurden. Gleichzeitig war (und ist) die Plattform mit Vorwürfen konfrontiert, zu einem Verbreitungsmedium antisemitischer und rechter Inhalte geworden zu sein. 

Neuigkeiten auf LinkedIn

Die wahrscheinlich wichtigste Neuerung auf der Plattform Nummer eins für B2B Marketing in diesem Jahr war ein Update des LinkedIn-Algorithmus. Damit reagierte das Unternehmen nach eigenen Angaben darauf, dass im Zuge der Corona-Pandemie vermehrt Beiträge in den Feeds auftauchten, die User:innen als wenig professionell und hilfreich erachteten. Unternehmen sollten sich mit diesem Update auseinandersetzen, um organisch auf LinkedIn sichtbar zu werden.

In Zukunft legt LinkedIn den Schwerpunkt verstärkt auf den fachlichen Austausch und Expertenwissen. Außerdem erhalten Beiträge von Verbindungen ersten Grades besonders viel Sichtbarkeit. 

Ganz neu sind KI-Funktionen, die LinkedIn Premium-Abonnent:innen zur Verfügung stellt. So sollen Nutzer:innen unter anderem bessere Suchergebnisse erhalten. In den USA experimentiert LinkedIn mit einem plattformeigenen Tool für das Erstellen von Post-Texten. 

2023 war ein spannendes Jahr auf Social Media. Ein Phänomen stach dabei besonders heraus und wird auch die Zukunft maßgeblich mitbestimmen: KI-Tools ersetzen zwar menschliche Mitarbeitende nicht, sie machen aber viele Arbeitsvorgänge im Social Media Marketing ungleich effizienter, angefangen bei der Erstellung von Social Media Content. Dabei steht diese Entwicklung erst am Anfang. 

Wichtig ist, sie nicht zu verschlafen. Denn wer 2024 im Social Media Marketing gut aufgestellt sein will, sollte erste Erfahrungen mit Prompts gemacht haben. Ob sich dann Threads zu einem echten Twitter-Nachfolger entwickelt oder nicht, ist demgegenüber eher zweitrangig. 

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