Community Management Interaktionen

8 Ideen, deine Community zu mehr Interaktion anzustiften

Ein Like ist eine feine Sache. Noch besser ist es, wenn Follower die eigenen Inhalte kommentieren, teilen und darüber ins Gespräch kommen. So entsteht das, was Facebook als “meaningful interactionsbezeichnet, eine wichtige Voraussetzung für Reichweite und erfolgreiches Community Management in Social Media.

Der Haken daran: Diese Art von Interaktion zu fördern ist deutlich schwerer als Likes zu sammeln. Hier geben wir dir Tipps für dein Community Management, mit denen du den Sprung von Likes zu “meaningful interactions” schaffst.

Tipps für mehr Interaktion in deiner Community

1. Orientiere dich an Gesprächen unter Freunden

Wenn du nach Social Media Content suchst, mit dem deine Follower interagieren, frage dich: Welche Inhalte lösen Gespräche unter Freunden aus?

Buzzfeed greift im folgenden Beispiel nostalgische Gefühle einer Generation auf. Dadurch ist dieser Post ein perfekter Anstoß für “Weißt du noch”-Konversationen und das Schwelgen in gemeinsamen Erinnerungen.

Auf Facebook oder Instagram ist es gut, sich auch im Ton an lockerer Konversation zwischen Freunden zu orientieren. Variiere aber je nach Medium und Zielgruppe. Bei der B2B-Kommunikation auf LinkedIn sollte es etwas seriöser sein.

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2. Fragen stellen

Eine bewährte Strategie, im Community Management für mehr Interaktion zu sorgen, besteht darin, Fragen zu stellen. Damit deine Follower Lust bekommen, zu antworten, greife Bedürfnisse, Wünsche oder Probleme auf, die für sie relevant sind. Ein aktueller Bezug ist zusätzlich hilfreich.

Instagram bietet dir Story-Sticker an, mit denen du Followern Fragen stellen kannst:

  • Umfragesticker: Stelle deiner Community eine Frage und gib zwei Antwortmöglichkeiten vor. Das Ergebnis kannst du als eigene Story veröffentlichen.
  • Quiz-Sticker: Wenn du den Quiz-Sticker verwendest, stehen bis zu vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Die richtige Antwort wird grün unterlegt. Eine tolle Möglichkeit, den Spieltrieb zu wecken (siehe nächster Punkt).
  • Frage-Sticker: Mit dem Frage-Sticker drehst du den Spieß um. Hier haben deine Follower die Möglichkeit, dir eine Frage zu stellen.

Instagram Story Sticker bieten viele Möglichkeiten, noch mehr aus deinen Stories herauszuholen. Wie du ihr Potenzial am besten nutzt, erfährst du in unserem Blogartikel “Instagram Story Sticker und wie sie dein Marketing boosten”.

3. Zum Spielen einladen

Die Lust am Spielen liegt den meisten Menschen in den Genen. Nutze diese Veranlagung im Community Management für mehr Interaktion.

Die provokative Aussage “Alle schafft keiner von euch” in diesem Beispiel motiviert zusätzlich. Denn noch mehr als einfach nur spielen, mögen es Menschen, wenn sie ihre Fähigkeiten im Vergleich mit anderen unter Beweis stellen können. Anders ausgedrückt: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Ein Klassiker im Social Media Marketing, aber deshalb nicht weniger effektiv, sind Fotowettbewerbe auf Instagram. Auch sie lassen sich durch zusätzliche kreative Elemente bereichern.

Community Management Gewinnspiel

Tipp: Facebook bietet ausgewählten Seiten seit einiger Zeit die Möglichkeit an, Badges an “Top Fans” zu vergeben. Dabei handelt es sich um Nutzer, nicht zwingend Follower, die mit einer Seite besonders häufig interagieren. Auch ein solcher Badge kann ein Ansporn für mehr Interaktion sein. Wenn dein Social Media Account Trolle anzieht, ist es aber oft besser, die Funktion abzuschalten. Wie das geht, erfährst du hier.

4. Inhalte, die gerne geteilt werden

Manche Formate werden in Social Media besonders gern geteilt. Dazu gehören unter anderem

  • Videos
  • Infografiken
  • Zitate

Natürlich sind Videos oder Infografiken kein Selbstläufer. Sie entfalten erst dann ihr Potenzial für das Community Management, wenn du sie mit den richtigen Inhalten verknüpfst.

Ben & Jerry’s greift in Social Media gerne gesellschaftliche Themen auf und scheut auch vor heißen Eisen nicht zurück. Ein großer Teil der Zielgruppe schätzt diese Haltung an dem Unternehmen:

Das folgende Video von Ikea zielt dagegen auf die Lachmuskeln ab und präsentiert ein Produkt auf humorvolle Weise.

 

 
 
 
 
 
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What if an anti-slip mat turned a dining room into a playroom? The little things are really the big things #WonderfulEveryday

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delicious.Australia setzt auf die Kraft der Bilder und sorgt dafür, dass Followern das Wasser im Mund zusammenläuft. Das Ergebnis ist ein “virales Kochvideo” mit einer beachtlichen Share Rate.

Ob Humor, sozialer Bezug oder Geschmackserlebnisse, Videos sind oft am wirksamsten, wenn sie User emotional ansprechen.

5. Teilgruppen ansprechen

Jede Zielgruppe lässt sich wiederum in Gruppen unterteilen, zum Beispiel nach Herkunft. Ein Post wie der folgende fördert die Kommunikation zwischen solchen Gruppen, indem er auf humorvolle Art mit Klischees und verschiedenen Identitäten spielt. Besonders Einwohner von Bielefeld, Düsseldorf, Bochum und Köln dürften ihn dankbar aufgegriffen haben.

Auf ähnliche Art erzeugt dieses Beispiel Gemeinschaftsgefühle, indem es Erfahrungen verwendet, die große Teile der Community nur zu gut kennen:

Wichtig: Achte darauf, die schmale Grenze zwischen dem augenzwinkernden Spiel mit Vorurteilen und Beleidigungen nicht zu überschreiten. Andererseits besteht die Gefahr, dass Beiträge die Gefühle deiner Follower verletzen und du eine Art von Interaktion erntest, auf die du lieber verzichten würdest. Bist du dir nicht sicher, teste den Post an Außenstehenden.

6. Zum Geschichten erzählen auffordern

Fordere deine Follower auf, von besonderen Momenten in ihrem Leben zu erzählen. Auf diese Art demonstrierst du Wertschätzung und zeigst Interesse. Mit etwas Glück entwickeln sich so Konversationen innerhalb deiner Community. Nicht zuletzt verstärkt das gegenseitige Erzählen von Geschichten ein Gefühl von Gemeinschaft, ein zentrales Element im Community Management in Social Media.

Wenn du Storytelling mit einem Wettbewerb und einem attraktiven Preis kombinierst, steigt die Erzähllaune auch bei Schüchternen.

7. Hashtags nutzen, um User-generated Content zu generieren

Community Management in Social Media lebt vom Geben und Nehmen. Eine Möglichkeit, dich bei Followern für ihre Treue zu bedanken, besteht darin, ihre Inhalte auf deinen Accounts zu posten.

User-generated Content hat aber noch weitere Vorteile. Er erhöht die Reichweite, stärkt das Vertrauen in eine Marke und beeinflusst oft sogar Kaufentscheidungen wesentlich.

Eine klassische Herangehensweise, um an User-generated Content zu kommen, ist die folgende: Lade User ein, dir Bilder zu schicken. Manchmal reicht es als Gegenleistung, wenn du diese Bilder in deinem Account veröffentlichst. Zusätzliche Anreize schaffst du durch einen Wettbewerb oder eine Verlosung mit attraktiven Preisen.

Dabei können Kampagnen mit User-generated Content sehr unterschiedlich gestaltet sein. Ein klassischer Ansatz, den besonders Modeunternehmen nutzen, basiert auf Fotos von Usern zusammen mit den eigenen Produkten.

 

 
 
 
 
 
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Hats off to this #AerieREAL girl! Post your unretouched swim photos with #AerieREAL & we’ll donate $1 (up to $15K) to @NEDA.

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Andere erfolgreiche User-generated Content Kampagnen verfolgen einen eher kreativen Ansatz. Dazu gehört eine mittlerweile legendäre Starbucks-Kampagne, bei der Kunden dazu aufgefordert wurden, Becher der Marke zu bemalen und ein Fotos des Ergebnisses einzuschicken. Das Design des Gewinners diente als Vorlage für eine limitierte Serie von Starbucks-Bechern.

8. Repetitive Antworten vermeiden

Es lässt sich nicht vermeiden, dass Kunden auf Facebook oder Twitter immer wieder dieselben Fragen stellen. Eigentlich praktisch, du musst ja immer nur dieselbe Antwort posten, oder? Die Gefahr dabei ist, dass deine Follower das merken.

Besser ist es, soweit möglich in Social Media auf Copy-Paste zu verzichten und Antworten zu variieren, selbst dann, wenn der Inhalt gleich bleibt. So bekommt dein Community Management eine persönliche Note und deine Follower fühlen sich wertgeschätzt.

Community Management lebt von der Lust am Gespräch

Letzten Endes geht es bei Community Management und Tipps dafür immer darum, miteinander ins Gespräch zu kommen und Beziehungen zueinander aufzubauen. Das klappt am besten, wenn Unternehmen auf Augenhöhe mit ihren Followern kommunizieren und die Interaktion auf Facebook und Co. nicht als reine Werbemaßnahme betrachten.

Schaffst du es, Wertschätzung gegenüber den Mitgliedern deiner Community zu demonstrieren und glaubhaft Eigenschaften wie Authentizität und Transparenz zu präsentieren, ist das die perfekte Basis, um die oben beschriebenen Strategien erfolgreich umzusetzen.

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