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Social Media Ziele

Social Media Ziele setzen: Wie du am besten vorgehst

Klare Ziele sind Voraussetzung fĂŒr eine effektive Social Media Strategie. Außerdem machst du mit ihrer Hilfe Erfolge messbar – fĂŒr dich und fĂŒr andere. 

Das ist entscheidend, wenn es darum geht, wie viel Budget dein Team fĂŒr das nĂ€chste Quartal erhĂ€lt oder ob ein/e KundIn die Zusammenarbeit mit dir fortsetzt. In solchen Situationen macht es sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt, wenn du nachweisen kannst, dass dein Team ein Ziel erreicht hat.

In diesem Beitrag setzen wir uns damit auseinander, wie du Social Media Ziele auswÀhlst, richtig formulierst und misst.

Übergeordnete Social Media Ziele

Social Media Ziele mĂŒssen zu den Unternehmenszielen passen. Schließlich soll das Social Media Marketing die Strategie deiner Organisation oder deiner KundInnen unterstĂŒtzen und kein Eigenleben entwickeln.

Je nachdem, wo dein Unternehmen beziehungsweise deine Organisation hin will, kommen verschiedene ĂŒbergeordnete Ziele infrage. Zu den wichtigsten im Social Media-Bereich gehören die folgenden:

  • Awareness

Social Media eignet sich sehr gut, um den Bekanntheitsgrad von Marken und Organisationen zu erhöhen. Und das vergleichsweise kostengĂŒnstig und ĂŒber LĂ€ndergrenzen hinweg.

  • Erhöhung der Kundenbindung

Vorhandene KundInnen zu binden, ist so wichtig, wie neue zu gewinnen. Geschicktes Community Management unterstĂŒtzt dich dabei. 

  • Neukundengewinnung

Nur bekannt zu sein, reicht meist nicht. Idealerweise gewinnen Unternehmen ĂŒber Social Media neue KundInnen. Oft ist beides, Awareness und Neukundengewinnung, miteinander verknĂŒpft, aber nicht immer. Manchmal bauen Unternehmen durch unterhaltsamen Content große Social Media Communities auf, ohne dass deren Mitglieder an den eigenen Produkten interessiert sind. Dann wird es schwierig, den berĂŒchtigten ROI nachzuweisen. 

  • UmsĂ€tze steigern 

Bisher steht dieses Ziel selten im Vordergrund einer Social Media Strategie – wenngleich eine höhere Markenbekanntheit und mehr KundInnen letztendlich zu mehr Umsatz fĂŒhren sollen. Du kannst aber Social Media auch gezielt dazu nutzen, Produkte zu bewerben und zu verkaufen. FĂŒr Onlineshops ist dieser Aspekt besonders wichtig. Außerdem deuten neue Entwicklungen darauf hin, dass Portale wie Facebook in Zukunft zunehmend zu Verkaufsplattformen werden, Stichwort “Social Commerce”.

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Mit Social Media lassen sich gezielt einzelne Produkte bewerben. 

  • Support

Immer mehr Unternehmen verwenden soziale Netzwerke fĂŒr den Kundendienst. Manche legen sogar einen Schwerpunkt auf das Thema. 

  • Recruiting

B2B-Plattformen wie LinkedIn – aber auch YouTube oder Facebook – eignen sich hervorragend fĂŒr die Suche nach neuen Talenten.

Finde neue FachkrÀfte mit Social Media.

  • Produktoptimierung

Feedback in Social Media Communities hilft, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. 

Wahrscheinlich wirst du am Ende mehrere Ziele auf dem Zettel haben. Dann ergibt es Sinn, diese Ziele zu priorisieren. So weißt du, worauf du dein Hauptaugenmerk richtest. 

Zielgruppe analysieren

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FĂŒr Social Media Ziele spielen neben eigenen BedĂŒrfnissen auch die BedĂŒrfnisse der Zielgruppe eine wichtige Rolle. Vielleicht kommst du durch ihre Analyse erst darauf, dass du dem Support in Zukunft besser mehr Aufmerksamkeit schenkst.

Sehr hilfreich bei einer Zielgruppenanalyse ist die Erstellung von Personas, Prototypen der eigenen KundInnen.

Wichtig dabei ist:

  • Vertraue lieber auf Daten als auf dein BauchgefĂŒhl. Du wirst vielleicht merken, dass beides öfter auseinanderliegt, als du gedacht hast. Verwende Statistiken, Analysetools und Umfragen, um deine Zielgruppe so gut wie möglich kennenzulernen. Je mehr (relevante) Daten du gewinnst, desto besser. 
  • Forme auf Basis dieser Daten aus Personas “Menschen”. Gib ihnen Namen, definiere ihren kulturellen und familiĂ€ren Hintergrund, ihre BedĂŒrfnisse, Ziele und Probleme.  

Der Ausgangspunkt – die Ist-Situation definieren

Als Social Media Marketer solltest du regelmĂ€ĂŸig den Status Quo unter die Lupe nehmen. Das gilt speziell dann, wenn du (neue) Ziele setzt. 

Am besten fĂŒhrst du zu diesem Zweck ein Social Media Audit durch

Das heißt, du erhebst Kennzahlen fĂŒr alle KanĂ€le, wertest sie aus und leitest entsprechende Maßnahmen ab. Eine dieser Maßnahmen besteht darin, dass du SMART-Ziele formulierst – darauf kommen wir gleich zurĂŒck. Außerdem kannst du anhand eines Social Media Audits die KanĂ€le definieren, die fĂŒr dein Unternehmen interessant sind und umgekehrt. 

Unter UmstĂ€nden kommst zu zu dem Ergebnis, dass sich die UnternehmensprĂ€senz auf Instagram oder TikTok gar nicht lohnt und es besser ist, sich in Zukunft auf Facebook und Twitter zu konzentrieren. Kein Beinbruch. Im Gegenteil. Schließlich hilft AufrĂ€umen nicht erst seit Marie Kondo, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Swat.io ist hervorragend geeignet, um Social Media Audits durchzufĂŒhren. Wie du dabei Schritt fĂŒr Schritt vorgehst, erfĂ€hrst du in unserem Blogbeitrag “Social Media Audit: So fĂŒhrst du mit Swat.io die perfekte Social Media Analyse durch”.

KanÀle auswÀhlen

Mit manchen Social-Media-KanĂ€len lassen sich bestimmte Ziele besser erreichen als andere. LinkedIn ist ideal fĂŒr das B2B-Marketing und Recruiting, Twitter eignet sich gut als “Supportkanal” und mit Instagram sowie Pinterest kannst du Produkte und Dienstleistungen hervorragend visuell vermarkten, wenn sie sich dafĂŒr eignen. TikTok dagegen ergibt fĂŒr dich wenig Sinn, wenn deine Zielgruppe im Durchschnitt Ă€lter als 50 ist.

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Pinterest eignet sich sehr gut fĂŒr viele Onlineshops. 

Welche KanĂ€le dein Team fĂŒr eure Social Media Strategie am besten einsetzt, hĂ€ngt vor allem von den Antworten auf zwei Fragen ab:

  • Wo ist deine Zielgruppe aktiv?
  • Welche KanĂ€le eignen sich, um deine Ziele zu erreichen?

Auch Ressourcen spielen eine Rolle. Bevor sich dein Team bei dem Versuch, fĂŒnf KanĂ€le zu betreuen, aufreibt, konzentriert eure KrĂ€fte lieber auf drei, natĂŒrlich die fĂŒr euch wichtigsten.

Tipp: Vergiss nicht, einen Blick darauf zu werfen, auf welchen KanÀlen deine wichtigsten Mitbewerber aktiv sind.

SMART-Ziele (fĂŒr einzelne KanĂ€le) setzen – Definition und Beispiele

Social Media Ziele SMART

Jetzt geht es ans Eingemachte. Denn bisher haben wir zwar ĂŒber Social Media Ziele wie “Markenbekanntheit erhöhen” oder “UmsĂ€tze steigern” gesprochen. Aber um diese ĂŒbergeordneten Ziele fĂŒr dein Social Media Marketing nutzbar und messbar zu machen, musst du sie herunterbrechen und konkretisieren. 

Am besten verwendest du dafĂŒr die SMART-Formel. Demnach sollten Zielsetzungen die folgenden Eigenschaften aufweisen:

  • PrĂ€zise (specific): Hier kommen die berĂŒhmten W-Fragen ins Spiel: Was genau willst du wo (in welchem Kanal) wann erreichen? Das “Wie” ergibt sich dann im nĂ€chsten Schritt durch die Strategie.
  • Messbar (measurable): Ob du ein Ziel erreichst oder um wieviel du es verfehlt bzw. ĂŒbertroffen hast, weißt du nur, wenn du es messbar formulierst. Zehn Prozent mehr Follower oder eine um 2,5 Prozent höhere Engagement Rate lassen sich gut messen. 
  • Realisierbar (achievable): Es demoralisiert, Ziele weit zu verfehlen. Und es kommt bei Vorgesetzten nicht gut an. Sieh dir deshalb die Ergebnisse deines Social Media Audits an und ĂŒberlege, mit welchen Maßnahmen was auf Basis des vorhandenen Budgets erreichbar ist. BerĂŒcksichtige Faktoren wie Konkurrenzdruck, Bekanntheit deines Unternehmens, bereits vorhandene Reichweite, Zeit und Geld. 
  • Relevant (relevant): Entspricht das Ziel den Unternehmenszielen? Ist es gerade wirklich eine PrioritĂ€t, neue KundInnen zu gewinnen, oder gibt es andere Dinge, die Vorrang haben? Lassen sich 1.000 Follower mehr in einen greifbaren Vorteil umwandeln?
  • Terminiert (time-bound): Ob ein Monat, ein Quartal oder ein halbes Jahr, setze einen Zeitrahmen. In der Regel ist es sinnvoll, “große” Ziele auf viele kleine herunterzubrechen und regelmĂ€ĂŸig zu messen. So kann dein Team rechtzeitig korrigieren beziehungsweise gegensteuern. 

Das Ziel “mehr Instagram-Follower gewinnen” ist weder prĂ€zise noch terminiert. Anders sĂ€he es mit dem Ziel aus “Zehn Prozent mehr Instagram-Follower in den nĂ€chsten zwei Monaten gewinnen”. Diese Vorgabe ist prĂ€zise, lĂ€sst sich messen und hat einen festen Zeitrahmen. Ist sie relevant fĂŒr dein Unternehmen (weil ihr gerade speziell die Markenbekanntheit erhöhen wollt), stellt sich nur noch die Frage nach der Realisierbarkeit.

Um SMART-Ziele festzulegen und zu messen, brauchst du Kennzahlen. Damit kommen wir zum nĂ€chsten Punkt. 

Kennzahlen und Messprozesse festlegen

Wenn du smarte Ziele formulierst, hast du im Regelfall bereits Kennzahlen, mit denen du Fortschritte messen kannst. Die folgenden Kennzahlen eignen sich gut fĂŒr unterschiedliche Zielsetzungen:

  • Awareness

Im obigen Beispiel ist die Zahl der Follower ausschlaggebend. Allerdings ist diese Kennzahl allein begrenzt aussagekrĂ€ftig. Anders sieht es mit dem Share of Voice aus. Er verrĂ€t dir, wie viele Menschen deine Marke oder dein Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz erwĂ€hnen. Ähnlich funktioniert der Share of Audience. Interessante KPIs sind außerdem Reichweite und potenzielle Reichweite. 

Mögliche Ziele wĂ€ren entsprechend, die Reichweite in einem bestimmten Zeitraum um eine bestimmte GrĂ¶ĂŸe zu steigern oder den Share of Voice zu verbessern.

  • Conversion

Um Conversions zu messen, die durch Social Media entstehen, arbeitest du zum Beispiel mit Links in Posts sowie Cookies. Wenn du dann die Gesamtzahl der Klicks auf diese Links durch die Anzahl der Conversions, also der NutzerInnen, die zum Beispiel einen Newsletter abonniert haben, teilst, ergibt sich die Conversion Rate. Die Click-Through-Rate verrĂ€t dir dagegen nur, wie oft NutzerInnen auf einen Link klicken. 

Auch in diesem Fall lassen sich SMART-Ziel gut formulieren, zum Beispiel, indem sich dein Team vornimmt, die Conversion Rate in einem Monat um zehn Prozent zu erhöhen. Wichtig ist, zu definieren, ob sich dieses Ziel auf einzelne Anzeigenkampagnen oder KanĂ€le bezieht. 

  • Support 

Zu messen, wie gut Support in Social Media funktioniert, ist nicht einfach. Neben dem Sentiment kannst du zum Beispiel Antwortrate und Reaktionszeit messen. Außerdem bietet es sich an, KundInnen nach einer Kommunikation die Möglichkeit zu einer Bewertung zu geben. Wenn du diese in eine Skala ĂŒbertrĂ€gst, fĂ€llt es leichter, Ziele zu definieren. 

  • Net Promoter Score

Um die Zufriedenheit von KundInnen mit einem Service oder Produkt zu messen, existiert der sogenannte Net Promoter Score. Stelle dazu deinen KundInnen beziehungsweise Followern die folgende Frage: 

“Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unser/e [Firma/Produkt/Service] an einen Freund weiterempfehlen wĂŒrden?”

Bitte darum, die Antwort auf einer Skala von 0 bis 10 zu verorten. Je nachdem, wie die Antwort ausfĂ€llt, lĂ€sst sich die Person in eine der folgenden Gruppen einteilen: 

  • Kritiker: Score-Intervall 0-6
  • Passive: Score-Intervall 7-8
  • Promotoren: Score-Intervall 9-10

Um Kennzahlen und die eigenen Social Media-Fortschritte zu messen, eignet sich ein Social Media Management Tool. In Swat.io kannst du KanĂ€le und Kennzahlen flexibel festlegen, sie ĂŒber Diagramme in Relation setzen und Ergebnisse exportieren, um sie Vorgesetzten und KundInnen vorzulegen.

Einen Überblick ĂŒber wichtige Kennzahlen im Social Media Marketing erhĂ€ltst du in unserem Blogartikel “25 Social Media Kennzahlen, die du 2020 kennen musst”.

Social Media Ziele mĂŒssen immer wieder neu ĂŒberprĂŒft werden

Im Idealfall wirken einmal gesetzte Social Media Ziele ĂŒber den vorher definierten Zeitraum hinaus. Aber bekanntlich kommt es gerne anders als erwartet. Deshalb und weil Prognosen im Social Media-Bereich eine knifflige Sache sind, ist es ratsam, die eigene Social Media-Strategie regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberprĂŒfen. Am besten fĂŒhrt dein Team dazu einen erneuten Audit durch. So lassen sich Ziele bei Bedarf neu justieren und anpassen. Das ist viel besser, als am Ende eine böse Überraschung zu erleben. 

Swat.io macht es dir leicht, deine Strategie in verschiedenen KanĂ€len erfolgreich umzusetzen. Zum Beispiel mit unserem Redaktionsplan fĂŒr die Planung, Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten im Team oder mit einer zentralen Ticket Inbox fĂŒr alle Kommentare, Postings, ErwĂ€hnungen und Privatnachrichten. Außerdem hast du mit unserem Social Media Management Tool die Möglichkeit, an einem zentralen Ort zu ĂŒberprĂŒfen, wie weit du von deinen Zielen entfernt bist. Probier es jetzt selbst aus und starte eine unverbindliche Trial!

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